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Facebook Gesponserte Posts - Wie funktioniert das Konzept?

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:16
Facebook ist und bleibt der derzeitig beste Werbeträger.

Wer kennt das nicht? Man kommt gerade auf Facebook online und schon wird man überhäuft von Sonderangeboten und Werbung. Das Interessante daran ist, dass die eigenen Freunde die Werbeträger sind. Durch solche Posts erhoffen sie sich persönliche Vorteile bei den entsprechenden Werbepartnern. Diese Vorteile im Fokus missachtet der Einzelne, dass er gerade als Werbeplattform für das Unternehmen arbeitet. Schließlich ist ein so gesponserter Post auf Facebook nichts Anderes. Man erreicht mit einer einzigen Aktion zwar nicht so viele Menschen, wie mit einer großen Plakatwand, dafür ist die Werbung allerdings gezielter und präsenter.

  • Gerade diese Entwicklung der steigenden Werbekosten zwang die Unternehmen dazu sich alternative Werbemedien zu erschließen, um ihre Produkte effizienter vertreiben zu können. Dieses neue Medium ist das Social-Network. Mittlerweile gibt es kaum noch ein Unternehmen, das keinen eigenen Internet-Auftritt hat und eine Website unterhält.
  • Allerdings hat dieses Konzept den Nachteil, dass der Verbraucher erst einmal auf die Website kommen muss, um von der Werbung erfasst zu werden. Hier wird es problematisch, da nur Menschen auf diese Websites klicken, die eigentlich schon kaufbereit sind.
  • In der Werbung geht es allerdings oftmals darum neue Kunden zu aquirieren und dies gelingt nur über ein Medium wie beispielweise Facebook. Solche Massenmedien werden täglich von unzähligen Menschen genutzt und haben somit ein großes Spektrum an potenziellen Kunden.

Gesponsorte Posts auf Facebook

Werbekosten:

  • Natürlich stellt sich die Frage, warum Unternehmen auf eine solche Werbetechnik zurückgreifen. Schließlich schulden sie jedem den versprochenen Vorteil, der ihre Werbung gepostet hat.
  • Jedoch genauer betrachtet sind diese Versprechungen wertmäßig weit von den Beträgen entfernt, die Unternehmen in herkömmliche Werbekampagnen investieren. So kann man sagen, dass durchschnittlich etwa 30% des Umsatzes eines Unternehmens für Werbezwecke eingesetzt werden.
  • In den meisten Fällen übersteigen die Werbekosten für ein Produkt die tatsächlichen Produktionskosten.

 

Zielgruppenorientierung:

  • Durch die Möglichkeit ihre Werbung auf Facebook über Nutzer zu verbreiten, erhalten Unternehmen nicht nur das Publikum, das sie sich für ihre Produkte erhoffen, sondern, können besonders gezielt auf Zielgruppen zu gehen und sie ansprechen. Es ist nur logisch, dass ein 16-jähriges Mädchen überwiegend mit Gleichalterigen befreundet ist.
  • Es gibt quasi keine bessere Werbeplattform für Kosmetik oder Kleidung als inmitten des sozialen Lebens der Kunden. Man kann also eine Vielzahl von potenziellen Kunden ansprechen und es kostet das Unternehmen gerade einmal den Bruchteil einer herkömmlichen Kampagne.
  • Dieses Konzept findet nicht nur wegen seiner Wirtschaftlichkeit, sondern gerade wegen seiner Effizienz immer mehr Verwender. Schließlich wird die Aufmerksamkeit der Zielgruppen nicht durch eine Plakatwand oder Werbefilm geweckt, sondern durch ihre eigenen Freunde.
  • Prinzipiell kann man also sagen, dass dieses Werbekonzept auf das Vertrauensverhältnis zwischen den einzelnen Facebook-Nutzern aufbaut. So geschaltete Werbung wird viel stärker wahrgenommen und ist so viel effektiver als herkömmliche Methoden. Man kann sagen, dass die Werbung über Facebook-Posts gerade erst begonnen hat wohl noch um Einiges intensiver betrieben werden wird.

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