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Gegen Hacker schützen - Sicher vor Cybercrime?

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:51
Es gibt Mittel und Wege, sich vor diesen zu schützen.

Cybercrime ist ein hochaktuelles und brisantes Thema. Immer wieder werden Accounts und Websites gehackt, da so genannte Hacker mit speziellen Methoden Passwörter knacken. Doch wenn man einige Dinge beachtet, muss man Hacker-Angriffe nicht länger befürchten. Es gibt Mittel und Wege, sich vor diesen zu schützen.

  • Achtung: Wenn ein Account gehackt wird, kann man in der Regel nicht mehr darauf zugreifen. Der Hacker ändert meist umgehend das Passwort, sodass der eigentliche Nutzer des Accounts keinen Zugang mehr darauf hat. 
  • In diesem Fall sollte man sich umgehend bei der Leitung der jeweiligen Website melden und schildern, was passiert ist.

  1. Keinesfalls sollte man dasselbe Passwort für mehrere Accounts verwenden. Es empfiehlt sich, für jede Website ein eigenes Passwort auszuwählen. Ansonsten hat der Hacker gleich das Passwort für alle Accounts.
  2. Außerdem sollten die Passwörter mit Bedacht gewählt werden: Namen, Geburtstage oder andere Begriffe, die sich ableiten lassen, müssen unbedingt vermieden werden. Zudem sollten die Passwörter von Zeit zu Zeit geändert werden.
  3. Wenn man sich auf einer Website eingeloggt hat, sollte man sich vor dem Verlassen der Seite ordnungsgemäß ausloggen. Bleibt man eingeloggt und schließt die Seite, haben Hacker leichtes Spiel und können schneller auf den Account zugreifen.
  4. Ein gutes Anti-Viren- und Spy-Programm sollte auf jedem Computer installiert sein. So können Angreifer gleich erkannt und abgewehrt werden. Mit dem richtigen Programm können auch gefährliche Seiten im Internet gesperrt oder zumindest angezeigt werden.
  5. Wichtig ist, dass die Programme regelmäßig einem Update unterlaufen, damit sie auch gegen neueste Methoden und Programme gewappnet sind. 
  6. Erhält man E-Mails von vermeintlich bekannten Anbietern, in denen nach dem Passwort gefragt wird, sollte man dieses auf keinen Fall preisgeben. Viele Hacker schreiben unter dem Namen großer Firmen Kunden an und hoffen auf deren Vertrauen und Naivität. Bei einer solchen Anfrage sollte man stets den Anbieter selbst telefonisch kontaktieren und den Fall schildern.
  7. Auch Links oder Dateien, die man von fremden Personen geschickt bekommt, sollte man nicht gleich anklicken. Sinnvoll ist es, sich im Vorhinein über die Person oder Firma zu informieren, die den Link oder die Datei geschickt hat. Findet man keine Hinweise, sollte man die Seite nicht besuchen beziehungsweise die Datei nicht herunterladen. 

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