Foto: Screenshot / Google Chrome ist ein toller Browser, kann aber manchmal Probleme machen.

Häufige Probleme bei Google Chrome - Lösungen

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:28
Probleme mit Chrome? Hier die Lösung.

Was tun, wenn Google Chrome nicht mehr funktioniert ? Wo liegt das Problem und wie findet man es raus? Manche User des Google Browsers sehen sich mit zahlreichen Problemen konfrontiert. Ein häufiges Problem bei dem Internetbrowser von Google ist, dass Videos auf YouTube, MyVideo und anderen bekannten Video-Portalen entweder fehlerhaft oder gar nicht angezeigt werden. Auch werden oft nur Werbebanner im Browser angezeigt, was bei vielen Usern zu Wutausbrüchen führt. 

Gängige Probleme und Lösungen

Das bekannte Flash-Player Problem
Höchstwahrscheinlich liegt es vor allem daran, dass der Adobe Flash Player für das gesamte Betriebssystem installiert wird. Das Problem dabei ist, dass bei der Installation von Google Chrome, die eigene Version des Flash Players für den Browsers nochmals installiert wird. Diese Version ist dabei meist etwas aktueller. Und so kommt es dazu, dass Google Chrome sowohl die eigene aktuellere, als auch die bereits vorhandene Version des Flash Players gleichzeitig im Browser laufen lässt, was zu dem bereits erwähnten Problem im Browser führt. Denn es kommt immer wieder zu Reibereien zwischen den beiden Plug-ins. Die Folge des Ganzen, ist ganz einfach, der Flash Player verbraucht bei der ganzen Sache nicht nur enorm viel Rechenleistung, es kann auch Dateien und vor allem Internetvideos nicht richtig abspielen und funktioniert eventuell überhaupt nicht.


Um das Flash-Problem zu lösen, müsst Ihr folgendes tun:
Ihr öffnet einen neuen Tab im Browser auf und schreibt chrome://plugins/ als Adresse hinein. Es folgt eine Auflistung von Plug-ins bei dem gerade verwendeten Internetbrowser, die zurzeit auf Ihrem PC installiert sind. In der Aufzählung der Google Chrome Plug-Ins solltet Ihr nach dem Begriff „Flash“ suchen. Wenn Sie „Flash“ (es sind 2 Dateien) gefunden haben, können Sie mit dem nächsten Schritt weitermachen. Jetzt müssen Sie nach oben scrollen und ganz rechst oben in der Ecke auf „Details“ klicken. Diesmal werden für die installierten Plug-Ins weitere Informationen angezeigt. Das führt Sie zum dem nächsten Schritt. Sucht nun die Flash-Plug-in Versionen, in dem Ihr wieder nach unter scrollt. Die Version die wir brauchen, ist unter Google Chrome.app/Contents/ instaliert, was in den erweiterten Informationen steht. Wenn Sie diese gefunden haben, deaktiviert sie. Die Version, die für das ganze Betriebssystem installiert ist, bleibt aktiviert. Nun sollten Sie Google Chrome beenden und danach wieder starten. Die Testseite von Adobe informiert Sie darüber, ob Sie die aktuelle Version von Adobe haben. Wenn nicht, müssen Sie diese installieren. Das Problem sollte jetzt eigentliche gelöst sein und Sie können problemlos im Internet weiter surfen.


Das Webseiten-Anzeige-Problem und wie man den Fehler beheben kann
Oft kommt es vor, dass der Google Browser zwar gestartet werden kann, aber keine Webseiten anzeigt. Hier müssen Sie ihre Verbingung mit dem Internet gründlich überprüfen. Vielleicht hat der Internetbrowser einfach kein Zugang zu ihrem Netz. Außerdem sollten sie ihren Virenschutz und die Einstellungen in der Firewall sorgfältig kontrollieren. Manchmal blockieren auch andere Software auf ihrem Rechner die Internetverbindung für den Internetbrowser. Wenn der Google Browser trotzdem nicht mehr funktioniert und nichts hilft, dann gibt es immer noch die Möglichkeit, ihn komplett von dem Rechner zu entfernen. Dafür müssen Sie den Browser deinstallieren und anschließend nach der neusten Version des Interbrowsers suchen. Diese können Sie z.B. auf der Homepage von Google finden. Suchen sie die aktuelle Version und installieren sie diese auf ihrem Computer. 


Das Web-Suche-Problem 
Viele Nutzer des Google Browsers auf der ganzen Welt klagen über ein Problem bei der Suche im Web, wenn die Omnibox zum Einsatz kommt. So führt die Suchanfrage die Menschen nicht zur der gewünschten Google-Ergebnisseite, sondern auf die völlig leere Seite blank.html. 


Lösung des Omnibox-Problems
Viele der empörten Nutzer warten nur ab, bis Google selbst eine Lösung gefunden hat und den Fehler behebt. Als Alternative bieten sich bis dahin Bing.com oder natürlich Google.com. Sehr datenschonende und nutzerfreundliche Alternativen sind übrigens die Browser-Kommandozeile Searchilo und DuckDuckGo, welche sehr zu empfehlen sind. Es werden zurzeit aber auch viele verschiedene Lösungswege diskutiert, die helfen sollen. Die bekanntesten sind: eine neue Standart-Suchmaschine anlegen, den Surf-Verlauf löschen oder die Instant-Suche ganz einfach deaktivieren. 

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