Foto: Shutterstock.com

Kinderchatrooms - Sicherheitshinweise

Drucken
Letztes Update am 22.10.2014, 14:23
Ganz sicher wird ein Chat nie sein, aber Sie können einiges tun, um die Sicherheit zu erhöhen.

Damit das Kind möglichst sicher und selbstbewusst im Internet unterwegs ist, muss es umfangreich über die virtuelle Welt aufgeklärt werden. Deswegen sollten Chats niemals ohne Anmeldung und in der ersten Zeit immer nur unter Aufsicht von einem Erwachsenen stattfinden. Denn erst dann, wenn das Kind weiß, welche Gefahren lauern, kann es von alleine richtig reagieren.

  • Gutes Chatsystem
  • Betreuten Chat
  • Messenger

Hilfreiche Tipps

Zu Beginn steht die Aufklärung

  • Damit Ihr Kind die Gefahren kennt, die im Internet lauern, sollten Sie es unbedingt darüber aufklären. Sie müssen es mit dem Internet vertraut machen, die verschiedenen Anwendungen genau erklären und dabei auch aufzeigen, auf welche Dinge es besonders achten soll.
  • Zudem ist es wichtig, dass Sie in der ersten zeit immer wachsam sind und beobachten, was Ihr Kind im Internet tut. Das soll aber keine Kontrolle sein, sondern eher eine helfende Stütze, wenn das Kind unsicher ist, oder etwas nicht richtig deuten kann.
  • Gerade beim Chatten ist es sehr wichtig zu wissen, was dort alles passieren kann, und was anderen auch schon passiert ist. Machen Sie dem Kind verständlich, dass am anderen Ende nicht immer die Person sitzen muss, die sich im Chat zeigt, denn jeder Nutzer kann sein Profilangaben so machen, wie er es möchte.

Betreuten Chat suchen

  • Suchen Sie in jedem Fall einen betreuten Chat aus, den Ihr Kind nutzen kann. Das alleine gibt aber keine Sicherheit, sondern ist nur ein zusätzlicher Schutz. Ebenfalls sollten Sie Chatanbieter bevorzugen, bei denen man sich anmelden muss, bevor man den Chat nutzen kann.
  • Nicht immer sind spezielle Kinderchats die Besten, denn auch hier kann es Menschen geben, die es nicht ehrlich meinen. Bevor Sie dem Kind das Chatten dort erlauben, sollten Sie sich die Seite und auch die Nutzung der Seite selbst anschauen.
  • Gucken Sie nach der Nutzung und welche Möglichkeiten der Chat bietet. Schauen Sie nach einem sogenannten Notfallknopf und einem Meldesystem, wo das Kind eine eventuelle Belästigung sofort an einen Moderator weiterleiten kann.
  • Testen Sie den Chat, indem Sie sich anmelden. So können Sie sehen, ob Sie ohne Belästigungen oder ähnliches dort chatten können, und ob Sie Ihr Kind dort sicher aufgehoben wissen. Danach sollten Sie alles zusammen besprechen, und dem Kind dann erst das Chatten erlauben.

Messenger statt öffentlicher Chat

  • Wenn das Kind gerne nur mit Freunden chatten möchte, dann sind Sie mit einem Messenger auf der sicheren Seite. Sie bekommen im Internet mehrere Chatsysteme zum Download. Dort kann sich das Kind dann einen Nutzernamen zulegen, und anschließend nur die Freunde diesem Chat hinzufügen.
  • Sie können dort sehr gute Sicherheitseinstellungen vornehmen, sodass sich ein kein Fremder in den Chat einloggen kann, und das Kind zudem keine Freundschaftsanfragen von Fremden bekommen kann. Durch ein Chatprotokoll lässt sich die gesamte Unterhaltung speichern, was ebenfalls etwas Sicherheit gibt.

Kommentare