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PC aufräumen und optimieren? - Die besten Tipps

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:19
Mit der Zeit wird der PC immer langsamer und langsamer. Was kann man dagegen tun?

Sicher kennen Sie folgende Situation: Sie möchten mit Ihrem PC arbeiten und schnell einen Brief verfassen, eine Datei ausdrucken oder Ähnliches. Leider braucht Ihr Computer eine Ewigkeit, um hochzufahren, sodass Sie mit Ihrer Arbeit beginnen können. Grund hierfür ist meistens Datenmüll, der sich im Laufe der Zeit auf jeden Computer mehr oder weniger ansammelt. Dies ist zum Beispiel dann der Fall, wenn Sie häufig im Internet unterwegs sind oder mit verschiedenen Programmen arbeiten. Ein paar Tricks und Tipps sollen Ihnen helfen, Ihren PC wieder Beine zu machen, sodass Sie besser damit arbeiten können.

  • Bevor Sie beginnen, irgendwelche Daten zu löschen, um Ihren PC aufzuräumen, sollten Sie sicherheitshalber wichtige Daten, die sich auf dem PC befinden, auf einen externen Datenträger sichern.

  • Die Software "TuneUp" (als kostenlose Testversion)

Hilfreiche Tipps

  1. Zum Aufräumen Ihres PCs sollten Sie als Erstes feststellen, mit welchen Programmen Sie tatsächlich arbeiten und welche Sie gar nicht benötigen. Um Ihren Computer von unnötigem Ballast zu befreien, sollten Sie die kaum oder gar nicht benötigten Programme am besten deinstallieren.
  2. Leider ist es bei vielen Programmen so, dass sie ständig im Hintergrund laufen (erkennbar an Symbolen in der Task-Leiste neben der Uhr) und somit Systemressourcen beanspruchen, die für andere Programme dringender benötigt werden. Sie können diese Programme entweder mit der Routine zur Deinstallation von PC entfernen (Uninstall im Startmenü) oder in der Systemsteuerung unter dem Punkt "Software".
  3. Als Nächstes steht das Löschen temporärer Dateien an, die nur Speicherplatz Ihrer Festplatte beanspruchen. Diese Dateien entstehen beispielsweise beim Surfen im Internet oder beim Installieren und Deinstallieren von Programmen. Die Inhalte der Ordner "C:\Dokumente und Einstellungen\User\Lokale Einstellungen\Temp" und "C:\Dokumente und Einstellungen\User\Lokale Einstellungen\Temporary Internet Files" können Sie dabei komplett löschen, nicht aber die Ordner selbst. Statt "User" steht bei Ihnen natürlich Ihr Benutzername am Computer.
  4. Um die Registrierung eine "Reinigung" zu unterziehen, sollten Sie am besten auf eine speziell dafür geeignete Software zurückgreifen. Sie können hierfür beispielsweise die kostenlose Testversion der Software "TuneUp Utilities" verwenden, die Sie 15 Tage lang ausprobieren können.
  5. Am einfachsten funktioniert dies mit der sogenannten "1-Klick-Wartung" der Software TuneUp. Diese Funktion sollten Sie aber zwei- bis dreimal hintereinander aufrufen, damit die Reinigung auch effektiv durchgeführt werden kann. Die Funktion zur Defragmentierung der Festplatte können Sie übrigens auch deaktivieren, wenn Sie dies wünschen. Die Defragmentierung dauert natürlich eine ganze Weile. Am Anfang kann es allerdings sinnvoll sein, diese einmalig durchführen zu lassen.
  6. Die gesamte Reinigung Ihres Computers können Sie übrigens in regelmäßigen Abständen durchführen, sobald die Geschwindigkeit Ihres Computers deutlich nachlässt. Sollten diese Maßnahme jedoch keinen wesentlichen Erfolg mit sich bringen, so sollten Sie sich überlegen, das Betriebssystem neu aufzuspielen und dabei nur die Programme zu installieren, die Sie wirklich benötigen.

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