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Privatsphäre auf sozialen Netzwerken - Das gilt es zu beachten

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:28
Durch das Internet und seine Möglichkeiten ist der Diebstahl persönlicher Daten viel einfacher geworden.

Vorbei sind die Zeiten, in denen sich Identitätsbetrug auf das E-Mail-Abfangen begrenzte und versucht wurde, den Leuten private Informationen übers Telefon zu entlocken. Durch das Internet und seine Möglichkeiten ist der Diebstahl persönlicher Daten viel einfacher geworden. Besonders soziale Netzwerke, wie Twitter, Facebook und Co. bieten potenziellen Betrügern einen viel größeren Spielraum und erleichtern oftmals sogar ihre Arbeit. Eine falsche Einstellung oder eine geteilte Information zu viel, schon ist man der Gefahr ausgesetzt.

So sind Sie im Vorfeld geschützt

  • Nehme Sie niemals Freundesanfragen von Leuten an, die Sie nicht kennen.
  • Teilen Sie nur Informationen, welche weder unangenehm noch rufschädigend für Sie sind.
  • Persönliche Informationen, wie der Geburtsort, Daten über die Familie und der aktuelle Wohnort haben auf sozialen Netzwerken nichts verloren.

Hilfreiche Hinweise zu Privatsphäreeinstellungen

Freunde und Freundschaftslisten

Ist man einmal mit einer Person befreundet, hat diese im Prinzip komplette Einsicht in die hinterlegten Daten, Bilder, Statusnachrichten, usw. Das Problem welches sich hierbei stellt ist, dass gewisse Inhalte, welche man preisgibt, nicht von allen Freunden gesehen werden sollten und genau hier kommen die Freundschaftslisten ins Spiel. Diese bieten einem die Möglichkeit seine einzelnen Freunde in verschiedene Kategorien, z.B. Schule, Arbeit oder Familie zu unterteilen. Durch das Auswählen einer Kategorie und dem Schreiben eines Posts sieht diesen auch nur die ausgewählte Gruppe. Teilt man sehr private Informationen, welche man nur der Familie mitteilen möchte, sollte man diese Funktion unbedingt nutzen, um seine Informationen ein wenig zu schützen.


Das Teilen von Informationen

Auch wenn einem soziale Netzwerke die Möglichkeit bieten wirklich alles, angefangen vom exakten Geburtsdatum, über persönliche Interessen, in Sport und Politik bis hin zum Werdegang preiszugeben, sollten wir genau das nicht tun. Natürlich ist es interessant zu wissen was andere tun und getan haben, was ihnen gefällt und was nicht und natürlich möchte man auch selbst viele Informationen teilen, doch hier lauert die Gefahr. Zum einen können genau solche harmlosen Infos geheime Antworten zu Passwörtern verraten (Beispiel: Name des Haustiers, Straße in der Sie geboren sind... ). Auf der anderen Seite wissen Sie nicht, wer diese Informationen liest. Es ist durchaus möglich, dass viele ihrer ,,Freunde'' anderen Menschen die Seiten der Freunde zeigen und schwubs haben auch andere, Ihnen unbekannte Leute, Einsicht in Ihre Daten.
 

Privatsphäreneinstellung

Ganz oft, besonders bei Facebook sind Voreinstellungen getroffen, welche dafür sorgen, dass nicht nur Ihre Freunde Ihre Seite betrachten können, sondern auch Freundesfreunde. Achten Sie deshalb unbedingt darauf, dass Sie sofort nach dem Erstellen Ihres Profils diese Einstellung ändern. Auch wenn jemand einen Ihrer Beiträge ,,liked'' erscheint dies auf der Seite dieser Person. Andere können, ohne genannte Einstellung und der Neugierde halber, Einsicht in diesen Beitrag erlangen.


Das Teilen von Bildern

Ist Ihnen bewusst, dass fast jedes Bild, im Internet zu finden ist? Ja, auch wenn Sie Ihre Seite schützen, können Bilder, vor allem Ihr Profilbild im Internet z.B. bei Google gefunden werden. Aus diesem Grund sollten Sie sparsam mit dem Posten von Bildern umgehen und nichts Peinliches oder zu Persönliches zeigen. Vor allem dauert es manchmal Wochen oder Monate, bis das Bild nicht mehr gefunden wird.


Kopiert werden kann alles

Was den meisten Menschen ebenfalls nicht bewusst ist, dass jedes Foto, jedes Video und sogar jeder Post von den ,,Online-Freunden'' kopiert werden kann. Mit einem Klick können somit Ihre Daten von Ihren Kontakten gespeichert werden, ohne dass Sie es wissen.

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