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TuneUp für Windows optimal nutzen: 10 Tipps

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:35
TuneUp ist eines der am Meisten verwendeten Programme zur Reinigung und Wartung eines PCs.
/b> Allerdings erschließen sich viele der Funktionen nicht auf den ersten Blick. Die Software hat im Laufe der Jahre einen Funktionsumfang erreicht, welcher weit über das bloße Aufräumen eines Computers hinausgeht. Hier wollen wir uns die wesentlichen Funktionen dieser Software genauer anschauen und auch für den Otto-Normal-User ein wenig Licht ins Dunkel bringen.

Factbox

  • Das Programm lässt sich leicht installieren und kann auch schnell wieder vom System entfernt werden.
  • TuneUp eignet sich besonders für Laptops, da auch die entsprechenden Energiesparoptionen eingestellt werden können.
  • Jenseits der Wartung kann das System optisch gestylt und verändert werden.
  • Um alle Funktionen kennen zulernen kann man die Software auch für 30 Tage im vollem Umfang testen.

Übersicht

I. Die Registry defragmentieren

Obwohl diese Option direkt dem Reiter "Optimieren" angeboten wird, wird sie nur selten genutzt. Grund: Je nach PC kann die Defragmentierung eine gewisse Zeit in Anspruch nehmen. Dabei lohnt es sich gerade bei älteren System, diese zwei Mal die Woche auszuführen. Hier können erhebliche Kapazitäten eingespart werden, denn alle Informationen in der Registry, auch die überflüssigen, müssen bei jedem Start geladen werden.

 

II. Programme richtig deaktivieren

Wer ein Programm deaktivieren will, welches das System zu sehr belastet, der muss etwas genauer hinschauen. Es reicht nicht einfach nur das Hauptprogramm abzuschalten, denn häufig werden Anwendungen im Hintergrund gestartet, welche unabhängig weiter laufen. Hier sollte man im Vorfeld einen Blick unter die Autostartprogramme werfen. So können im Nachhinein jene isoliert werden, welche zu der neuen Software gehören.

III. Defragmentieren der Festplatte

Das von TuneUp für Windows mitgelieferte Tool zum Defragmentieren der Festplatte ist gründlich. Dabei kann man viel Zeit sparen, wenn man eine Schnell-Defragmentierung durchführt. Bei dieser lohnt es sich, wenn sie zweimal im Monat angewendet wird. Auf diese Weise entfällt eine zeitaufwendige gründliche Defragmentierung.

IV. Windows und Programme aufräumen

Wer sein Windows und die unterschiedlichen Programme bereinigen will, der muss wissen, was er aufräumt. TuneUp bietet verschiedene Auswahlmöglichkeiten an. Hier sollte man nur jene Auswählen bei denen man sich ganz sicher ist. So paradox es klingt, die Prefetch-Dateien sollten nicht bereinigt werden, da hierdurch das System tatsächlich schneller startet.

V. Die richtigen Duplikate entfernen

TuneUp bietet die Option Duplikate von Dateien aufzuspüren und diese zu löschen. Allerdings werden hier auch manchmal Systemdateien angezeigt. Wer sich in diesem Punkt nicht sicher ist, der sollte davon absehen, diese Dateien aus seinem System zu bereinigen. Hier können unter anderen Umständen erhebliche Systemfehler auftreten.

VI. Festplatte auf Fehler überprüfen

Wenn die Festplatte auf Fehler überprüft werden soll, muss man nicht immer gleich eine intensive Prüfung durchführen. Die Standard-Variante reicht völlig aus, wenn diese mehrmals im Monat zum Einsatz kommt. Hiebei werden die wesentlichen Fehler im Dateisystem oder der Struktur der Festplatte erkannt und entfernt.

VII. Daten vollständig löschen

Diese Option, unter dem Reiter "Bereinigen" wird wohl am wenigsten beachtet. Der TuneUp-Shredder sorgt dafür, das Daten auf dem PC endgültig gelöscht werden. Selbst wenn man den Papierkorb leert, können diese Informationen wiederhergestellt werden, wenn man weiß, wo man suchen muss. Der Shredder überschreibt diese Daten endgültig und bietet zudem die Möglichkeit, Dateien und Ordner direkt zu vernichten.

VIII. Dateien wiederherstellen

Mit TuneUp-Undelted ist genau das Gegenteil möglich. Informationen welche bereits aus dem Papierkorb entfernt wurden, lassen sich über dieses Tool zurück auf die Platte holen. Allerdings sollte man hier beachten, dass dies nur möglich ist, wenn nicht in der Zwischenzeit unzählige neue Daten auf die Festplatte transferiert wurden. Diese überschreiben ansonsten die ursprünglichen EM-Signaturen.

IX. Windows anpassen

Der TuneUp-Styler ist nicht zum ersten Mal dabei und hat bei der Software mittlerweile Tradition. Doch für alle User die Windows 8 oder 8.1 verwenden, hier eine kleine Warnung. Das Anpassen des Startbildschirms oder gar des Bootbildschirms kann zu Problemen führen. Windows speichert die wesentlichen Informationen online, sodass auch nach einer Neuinstallation, das alte Hintergrundbild oder der Startbildschirm mit den gewählten Einstellungen, wieder zur Verfügung steht. TuneUp umgeht dieses Feature aber grundsätzlich, sodass sich Windows 8 beim Start aufhängen kann. Von einer Veränderung des Startbildschirms sollte also lieber Abstand genommen werden, es sei denn, man verwendet ein Offline-Konto.

X. Alles auf Anfang

Für den Fall, das man einen Fehler gemacht hat oder TuneUp nicht mehr benutzen möchte, kann man vor der Deinstallation das Rescue Center aufrufen. Mit diesem lassen sich alle durchgeführten Änderungen rückgängig machen. Somit wird das System in den Zustand vor der ersten Wartung zurückversetzt.

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