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Wie konfiguriert man Verknüpfungen?

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:45
Verknüpfungen lassen sich einfach und mühelos vom Rechnerbenutzer selber erstellen.

Es passiert irgendwann jedem von uns. Man benötigt eine Statistik oder ganz schnell ein bestimmtes Programm, während ein Kollege oder Kunde am Telefon hängt und darauf wartet, dass man endlich die Information durchgibt. Während die Ungeduld wächst, fährt der Rechner womöglich noch hoch. Nachdem sich Windows endlich geladen hat und die Hauptvorgänge ausgeführt werden, kann es noch gute fünf Minuten dauern, bevor die erwünschte Information erhalten worden ist. Ist der Rechner allerdings mit vielen Daten vollgespeichert und dazu mit Komponenten ausgestattet, die nicht unbedingt die Geschwindigkeit ansprechen, so kann es noch länger werden. Ein derartiger Alptraum lässt sich vermeiden und die Bedienungsgeschwindigkeit erhöhen, indem man ganz einfach Verknüpfungen erstellt. Verknüpfungen sind die kleinen Bilder, die man anfangs auf dem Windowsdesktop findet. Die Standardverknüpfungen, die vom Betriebssystem selber erstellt werden, sind: Arbeitsplatz, Papierkorb und Internet-Explorer. Alles Andere kann man durch das Startmenü erreichen, was manchmal viel Zeit anfordert, muss man sich durch etliche Dateilisten oder Programmbezeichnungen durchwühlen, um das Gesuchte zu finden. Verknüpfungen sorgen dafür, dass man die wichtigsten oder häufigst verwendeten Programme auf den ersten Blick zur Verfügung hat. Bei den Standardverknüpfungen muss es keineswegs bleiben. Verknüpfungen lassen sich einfach und mühelos vom Rechnerbenutzer selber erstellen.

Erstellt man Verknüpfungen selber, gibt es wenig, was man gänzlich falsch machen kann. Allerdings sollte man sich zurückhalten und auf die folgenden Dinge achten:

  1. Man sollte nicht fast alles im Startmenü mit Verknüpfungen versehen. Ein vollgestopfter, unübersichtlicher Desktop nützt einem genauso viel wie ein vollgestopftes, unübersichtliches Startmenü. Man sollte also stets das Nötigste und Wichtigste auf seinen Windows-Desktop bringen, denn die Ramscherei, ob hier oder im Startmenü, sorgt nur für Ärgernisse. 
  2. Es ist zu vermeiden, dass lauter kleine Dateien, die eigentlich in einen großen Hauptordner passen, den Desktop bekleckern. Dies kann häufig passieren, wenn man merkt, dass einige Dateien, unmittelbar nach Erhalt derselben, gleich verwendet werden. Man fügt sie als Verknüpfung auf den Desktop ein, damit sie schnell zugänglich sind, hat allerdings bald die Übersicht verloren. 
  3. Nachdem man die nötigsten Programme ausgesucht hat, die man mit Verknüpfungen versehen möchte, kann es losgehen. Verknüpfungen zu konfigurieren, gehört zum Grundwissen der Rechnerbedienung und lässt sich entsprechend einfach ausführen:
  4. Man klickt rechts auf eine Datei oder ein Programm im Startmenü, im Untermenü, das daraufhin auftaucht, klickt man "Senden an" dann auf "Desktop (Verknüpfung erstellen)".

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