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Wie optimiert man die Usability einer Website?

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:48
Wer seine Website auf Vordermann bringt hat der Konkurrenz meist eine Nasenlänge voraus.

Wer seine Webseite oder sein Online-Bestellportal mit Usability-Optimierung auf Vordermann bringt, hat gegenüber den Marktmitgestaltern und der Konkurrenz die Nase vorne. Umständliche Eingabemasken, schlecht leserliche Schriftgrößen, schwammige Kontraste, grelle Farben und undurchsichtige Bestellvorgänge können zahlreiche Kunden in die Flucht schlagen und mit einem raschen Maus-Klick wird beim Mitbewerber eingekauft oder bei der Konkurrenz nach Informationen geschmökert. Um seine Kunden bei der Stange zu halten und erfolgreich weitere Kundenakquise zu betreiben, sollte die Website oder Homepage Usability-optimiert und benutzerfreundlich gestaltet werden.

  • Wenn Kunden durch wenig benutzerfreundliche Einstellungen, Layouts, Bestellvorgänge und Eingabemasken das Weite suchen, ist hier zumeist nicht von einer Hand voll, sondern von einem großen Kunden- Prozentsatz die Rede – was sich in weiterer Folge geschäftsschädigend auswirken kann. 
  • Besonders in Zeiten von boomender Internetkriminalität, müssen Bestellvorgänge transparent und übersichtlich gestaltet werden. Der Kunde muss das Gefühl haben, dass seine Daten und sein Geld in guten und seriösen Händen sind.

  • Einen Außenstehenden, der Test-Bestellvorgänge und – Eingaben abwickelt, um dann ausreichend Feedback zu erteilen. (Für den Website-Inhaber selbst ist es zumeist schwer die eigene Seite zu beurteilen. 
  • Bereits nach kurzer Zeit der fortdauernden Anwendung, entsteht ein „Tunnelblick“ und man denkt, es sei mit der eigenen Website alles in Ordnung - auch wenn dies nicht der Fall ist.)

Ein „Conversion Tracking Tool“

  1. Nach Installierung des Conversion Tracking Tools kann überprüft und aufgezeichnet werden, ob und wann Kunden ihre Besuche einer Website oder die Eingabe-Vorgänge in einem Bestellportal abbrechen. 
  2. Wird an einer bestimmten Stelle ein gehäufter Abbruch aufgezeichnet, muss eine Analyse des dort befindlichen „Stolpersteines“ erfolgen. 
  3. Vielleicht das bekannteste Tracking Tool ist Google Analytics. Wie man dieses mit der eigenen Webseite verknüpft lesen Sie hier.


Die Optik:

  1. Das Design, die Schriftgröße, Bilder und die Kontrastierung der Website müssen auf gute Leserlichkeit, ausreichende Größe und angenehme Farbgestaltung, unter die Lupe genommen werden. 


Dargelegte Information:

  1. Qualität statt Quantität - Informationsüberflutete Websites müssen „Ballast abwerfen“ und das Anbringen von relevanter, übersichtlicher und gut platzierter Information ist stattdessen durchzuführen. 


Funktionen:

  1. Die Website muss grundlegend auf Praktikabilität durchforstetet werden: sind Abläufe gut gekennzeichnet, findet man sich unter der Auswahl der Buttons zurecht, unterliegt die Bedienung einer gewissen Einfachheit, usw. 
  2. Komplizierte Abläufe und schlecht zur Weiterführung des Vorganges gekennzeichnete Buttons, sind kontraindiziert - stattdessen sollte sich der Kunde schnell und komfortabel zurechtfinden. 


Transparenz:

  1. Wenn es sich bei der, mit Usability-Optimierung zu versehenden Website, um ein Bestellportal handelt, sollten Bestellvorgänge auf Intransparenz und scheinbare „Verschleierungen“ kontrolliert werden: Beträge und Gesamtsummen müssen stattdessen anschaulich und für den Kunden transparent dargestellt werden.

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