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WikiLeaks - Wer sind die Informanten?

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:03
Der bekannteste Mitarbeiter von WikiLeaks ist Julian Assange.

Der Name WikiLeaks setzt sich aus zwei Wörtern zusammen. Wiki heißt auf hawaiisch schnell und Leaks stammt aus dem Englischen und heißt zu Deutsch Löcher. Eine undichte Stelle soll besonders schnell an die Öffentlichkeit gelangen, so der Grundtenor. Der bekannteste Mitarbeiter von WikiLeaks ist Julian Assange, welcher auch als Gründer dieser Plattform zu sehen ist. Natürlich arbeiten im Hintergrund noch weitere Mitarbeiter, welche nicht unbedingt an die Öffentlichkeit treten wollen.

  1. Über ein geheimes Netz von Informanten gelangen hochbrisante Informationen über die Internetseiten von WikiLeaks an die Öffentlichkeit. Streng vertrauliche Dokumente aus den USA waren plötzlich für jeden Bürger auf der Welt zugänglich. Du kannst Dir vorstellen, dass die zuständigen Stellen genau wissen möchten, welche Person die brisanten Informationen an WikiLeaks weitergegeben hat.
  2. In einem Video war bei WikiLeaks zu sehen, wie amerikanische Piloten von Kampfhubschraubern in Bagdad eine Gruppe von Zivilisten beschossen und sich dabei über die Menschen lustig machten. Es war eine richtige Jagdszene zu sehen und die Gespräche wurden ebenfalls festgehalten. Diese Aufnahmen wurden auf fast allen Fernsehsendern gezeigt und die Empörung der Menschen war riesig. 
  3. Trotzdem konnten FBI-Mitarbeiter einen Soldaten ausfindig machen, welcher eine Aufzeichnung einer Bordkamera von einem der Hubschrauber der Plattform WikiLeaks zugespielt hatte. Dieser Soldat wurde in den USA wegen Hochverrat vor ein Militärgericht gestellt und zu einer mehrjährigen Haftstrafe verurteilt. 
  4. Auch für den Gründer Julian Assange sieht die Situation nicht gut aus. Im Moment befindet er sich in der Botschaft von Ecuador in London. In Schwenden soll Assange wegen Belästigung oder Vergewaltigung zweier Frauen der Prozess gemacht werden. Sollte er sich dem Prozess stellen, muss sichergestellt werden, dass er von Schweden nicht in die USA ausgeliefert wird. In den USA droht Julian Assange die Todesstrafe. 
  5. Die Menschen, welche als Informanten infrage kommen, werden bemüht sein, ihre Spuren zu verwischen, um nicht mit der Plattform WikiLeaks in Verbindung gebracht zu werden. 
  6. Diese Menschen arbeiten in den seltensten Fällen für Geld, für sie stehen die eigene Überzeugung im Vordergrund und das Ziel, die Menschen auf schwerwiegende Missstände aufmerksam zu machen. Sollten diese Personen erwischt werden, haben sie mit langen Gefängnisstrafen zu rechnen.

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