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Letztes Update am 11.03.2015, 14:59
Unternehmensgründer sind hierzulande optimistisch. Tools vereinfachen den Business-Start.

Laut Statistik Austria wurden hierzulande im Jahr 2012 24.077 neue Unternehmen mit 56.696 Beschäftigten gegründet. Das entspricht einer Neugründungsrate von 5,9 Prozent. Was ihren Erfolg angeht, sind die österreichischen Unternehmer positiv gesinnt. Auch die Start-up-Szene wächst und wächst: Vor allem in Wien ist die Zahl der Neugründungen in diesem Bereich stark gestiegen, 638 der im Jahr 2014 eröffneten Betriebe waren laut einer Studie der Wirtschaftsagentur Wien und der Wirtschaftskammer Wien Start-ups.

Anfängliche Stolpersteine

Trotz dieser recht hohen Zahlen gilt eher das Motto: Aller Anfang ist schwer. Laut Wirtschaftskammer scheitern viele Gründungspläne hierzulande nämlich an der komplexen Bürokratie sowie an fehlendem Risikokapital. In den vergangenen sieben Jahren sind daher 233 Unternehmen ins Ausland abgewandert. Unternehmer, die den Schritt in die Selbstständigkeit aber geschafft haben, sind nach einer Untersuchung der Sage Group Plc optimistischer denn je: Seit 2013 ist der Optimismusindex in Österreich um 3,57 auf 61,66 Prozent gestiegen und ist damit so hoch wie nie zuvor. „Trotz globaler und europäischer Unsicherheitsfaktoren sehen wir auch bei den Kunden eine positive Grundstimmung“, meint Sage-Geschäftsführerin Benigna Prochaska.

Technik sei Dank

Vor allem beim Start eines eigenen Betriebes bedarf es allen denkbaren Hilfsmitteln, durch die die täglichen Abläufe erleichtert werden. Unternehmensrelevante Techniken kommen hier - meist auch noch lange nach der eigentlichen Gründung - in jeder zukunftsorientierten Firma zum Einsatz. Durch spezielle Tools können beispielsweise die anfälligen Kosten automatisch im Auge behalten und mögliche Umsatzverluste früher realisiert werden. Auch E-Dienste wie die Einrichtung eines ortsunabhängigen Office und die intelligente Online-Freigabe machen den oftmals noch ungewohnten Arbeitsalltag im neuen Betrieb leichter. Neue Mitarbeiter können in wenigen Minuten in diese Systeme integriert werden. „Die österreichischen Unternehmen entwickeln sich kontinuierlich weiter und investieren in die Optimierung interner Prozesse“, bestätigt auch Prochaska die Experimentierfreudigkeit der Neugründer auf diesem Gebiet.

Mit der Gründung eines eigenen Unternehmens geht für viele gleichzeitig auch ein lange gehegter Traum in Erfüllung. Die Leitung und Führung eines Betriebes ist aber keineswegs einfach. Weil sich dieser Umstand wohl auch in Zukunft nicht ändern wird und die Zahl der Neugründungen tendenziell steigt, werden unternehmensrelevante technische Hilfsmittel wahrscheinlich immer häufiger zum Einsatz kommen.

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