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Defekten Akku erkennen? - So geht's

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:18
Akkus haben eine begrenzte Lebensdauer. Ein Defekt kündigt sich häufig an.

Viele elektrische und elektronische Geräte werden heute mit Akkus betrieben. Alle diese verwendeten Akkus haben nur eine begrenzte Lebensdauer. Dabei ist es unerheblich, um welche Art von Gerät es sich handelt oder um welche Art von Akku. Natürlich unterscheiden sich die verwendeten Akkus zum Teil erheblich voneinander, was sich auch auf die Lebensdauer der verschiedenen Akkutypen auswirkt. Es gibt ein paar Dinge, die darauf hindeuten, dass die Lebensdauer eines Akkus sich ihrem Ende nähert. Eine wichtige Rolle dabei spielt die Kapazität des Akkus, die im Laufe seines Lebens immer geringer wird.

Defekten Akku erkennen

  • Egal, um welche Akkusorte es sich handelt: Die Kapazität eines Akkus wird im Laufe seines Lebens immer geringer. Dies macht sich in den meisten Fällen so bemerkbar, dass auch die Laufzeit des verwendeten Gerätes dann rapide abnimmt, wenn der Akku mehr oder weniger defekt ist.
  • Wenn Sie beispielsweise Ihr Handy mit dem Ladegerät aufladen und der Akku trotzdem bereits nach wenigen Stunden oder einem Tag wieder leer ist, so deutet dies auf einen defekten Akku hin. Bei vielen anderen Geräten ist es ähnlich. Der Akku muss ständig nachgeladen werden und kann die Energie nicht mehr halten. Hierbei spricht man von einem Kapazitätsverlust des Akkus.
  • Dieser Kapazitätsverlust ist es, der das Ende der Lebenszeit eines Energiespeichers ankündigt.
  • In einem solchen Fall bleibende Nutzer eigentlich nur zwei Möglichkeiten: Entweder er kauft sich einen neuen Akku für das entsprechende Gerät oder er versucht, diesen quasi zu "reanimieren".
  • Leider ist jedoch eine solche Regeneration eines Akkus nicht in allen Fällen ohne Weiteres möglich. Im Wesentlichen besteht sie darin, den Akku möglichst vollständig zu entladen, um ihn anschließend wieder voll aufzuladen. Dieser Vorgang wird dabei mehrfach durchgeführt, bis der Akku wieder an Kapazität gewinnt.
  • Die meisten elektronischen Geräte wie beispielsweise Handys oder Laptops schalten sich bereits dann ab, wenn die Akkuspannung unter einem gewissen Wert absinkt. In vielen Fällen ist es aber so, dass zu diesem Zeitpunkt der Akku noch nicht vollständig entladen wurde.
  • Hier sollten Sie nun versuchen, das Gerät weiterhin so lange wie möglich zu betreiben, bis ein erneutes Einschalten nach dem Abschalten des Gerätes nicht mehr möglich ist.
  • Erst dann wird der Akku neu aufgeladen, bis das Ladegerät anzeigt, dass der Akku vollständig aufgeladen wurde.
  • Nun beginnt der ganze Vorgang von vorn. Das Gerät wird nun wieder in Betrieb genommen und so lange eingeschaltet gelassen, bis es sich wieder ausschaltet. Nach diesem Ausschalten versuchen Sie so lange, das Gerät wieder in Betrieb zu nehmen, bis es sich gar nicht mehr einschalten lässt, und zwar, bevor Sie den Akku erneut aufladen.
  • Sofern sich der Akku noch auf diese Weise regenerieren lässt, sollten Sie nach mehrmaligem Durchführen dieser Aktion feststellen, dass sich die Laufzeit des Gerätes wieder verlängert. Ist dies nicht der Fall, so ist der Akku endgültig defekt und sollte gegen einen neuen ausgewechselt werden.

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