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DVB-C - Was ist der Unterschied zu DVB-T und DVB-S?

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:56
Beim digitalen Fernsehen haben Sie heute mehrere Empfangsmöglichkeiten.

Schon seit einigen Jahren wird das Fernsehen immer mehr auf digital umgestellt. Dabei haben Sie die Wahl zwischen mehreren möglichen Empfangsgeräten. Die Unterschiede sind hierbei nicht nur in der verwendeten Technik zu finden, sondern auch in den Empfangsmöglichkeiten selbst. Vor allem die Anzahl der zu empfangenden Programme oder scheidet sich bei diesen drei Möglichkeiten erheblich. Aber auch der Installationsaufwand sollte an dieser Stelle erwähnt werden.

Die vorliegenden Informationen sollen Ihnen helfen, die richtige Entscheidung bei der Anschaffung der entsprechenden Geräte zu treffen.

  • Wenn Sie zur Miete wohnen, sollten Sie sich vorher bei Ihrem Vermieter erkundigen, ob die Installation einer Satellitenanlage überhaupt gestattet ist.

  1. DVB-C ist der digitale Empfang von Radio- und Fernsehprogrammen über Kabel. Wie bei den anderen beiden verwendeten Techniken benötigen Sie auch hier einen entsprechenden Receiver.
  2. Weiterhin müssen Sie ihren analogen Kabelanschluss, sofern Sie einen besitzen, auf die digitale Übertragungstechnik umstellen lassen.
  3. Beachten Sie hierbei, dass dadurch monatliche Mehrkosten für das digitale Fernsehen entstehen.
  4. Als DVB-T wird der digitale Fernsehempfang über eine terrestrische Antenne bezeichnet. Im Gegensatz zum früheren analogen Fernsehen über Antenne wird auch hier ein geeigneter Receiver zum Empfang der Fernsehprogramme benötigt.
  5. Zwar entstehen durch den Fernsehempfang über DVB-T keine monatlichen Kosten, jedoch sollten Sie vor der Anschaffung beachten, dass die Empfangsmöglichkeiten sowie die Anzahl der Programme von Ort zu Ort sehr unterschiedlich sind.
  6. In vielen Gebieten ist nur der Empfang von öffentlich-rechtlichen Fernsehsendern möglich. Privatsender können Sie hingegen meistens nur in Ballungsgebieten empfangen.
  7. Außerdem brauchen Sie besonders in ländlichen Gebieten eine gute Außenantenne, um überhaupt einen vernünftigen Empfang zu bekommen.
  8. Die größte Programmvielfalt ohne zusätzliche monatliche Kosten bietet der Empfang von Fernsehprogrammen über DVB-S. Hier handelt es sich um den Satellitenempfang mit einer entsprechenden Satellitenantenne, welche auf einem bestimmten Satelliten ausgerichtet wird.
  9. Ein weiterer Vorteil bei DVB-S ist der, dass dieses auch in ländlichen Gebieten problemlos empfangen werden kann.
  10. Von Nachteil ist hier allerdings die Tatsache, dass für jedes einzelne Empfangsgerät ein eigenes Antennenkabel verlegt werden muss. Dies macht die Installation von Satellitenanlagen relativ aufwendig. Außerdem stören viele Menschen der Anblick von Satellitenschüsseln an den Häusern.
  11. Wenn Sie dieses nicht stört und Ihr Vermieter auch nichts gegen die Installation einer Satellitenschüssel hat, so haben Sie hier eine relativ preisgünstige Möglichkeit, eine große Vielzahl von Fernsehsendern empfangen zu können.
  12. Beachten Sie aber den hohen Aufwand der Installation und der Kabelverlegung.
  13. Außerdem muss die Satellitenschüssel bei der Installation sehr genau ausgerichtet werden, damit ein störungsfreier Empfang auch möglich ist.
  14. Weiterhin dürfen sich zwischen der Satellitenschüssel und dem zu empfangenden Satelliten keine Hindernisse befinden. Eine freie Sicht zum Himmel ist hierfür notwendig.

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