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E-Reader Auswahl - wofür sollte man sich entscheiden?

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:14
Ein Gerät ersetzt alle Bücher. Der E-Reader aber wie sollte dieser sein?

Schon längst sind E-Reader keine Seltenheit mehr. Für wahre Leseratten und Menschen, die viel unterwegs sind, sind E-Book-Reader die ideale Alternative, um Platz oder Gewicht zu sparen und um immer eine Auswahl an Lesbarem dabei zu haben. Außerdem beeinflusst der Aufstieg der Tablets den E-Reader-Markt, sodass die ehemals doch recht ungewöhnlich anmutenden Geräte immer mehr gefallen und immer mehr Funktionen bieten dadurch, dass sie immer noch nicht wegzudenken sind.

  • Ebenso ist beim Kauf auch auf das Display und die unterstützte Größe der Speicherkarte zu achten. Gerade ältere Billig-Modelle sind keine Augenschmeichler, was das Lesen angeht. Entweder sind die Bildschirme zu kontrastarm oder zu dunkel. Die nächste Stufe der E-Reader sind solche mit Datenverbindungen.
  • Je nach Modell sind diese mit WLAN für die kabellose Datenübertragung zu Hause und/oder mit einer mobilen UMTS- oder HSDPA-Datenschnittstelle ausgerüstet. Um diese zu nutzen, braucht man noch eine SIM-Karte und einen Handy-Tarif mit einem günstigen Zugang zum mobilen Internet.
  • Mit diesen Geräten ist der Anwender in der Lage den Lesestoff kabellos über das Heimnetzwerk oder aus dem Internet auf den E-Reader zu übertragen. Viele Geräte verfügen mittlerweile über einen berührungsempfindlichen Touchscreen. Diese Geräte sind meist etwas teurer als die klassischen E-Reader mit Tastenbedienung.
  • Soll das Gerät mehr bieten als eine reine Lesefunktion, kann auch ein Lesetablet mit einem vollwertigen mobilen Betriebssystem in Frage kommen.

  • Für E-Reader-Einsteiger und Wenigleser sind Produkte aus dem günstigen Preissegment ausreichend, die eventuell sogar über keine Datenverbindung verfügen.
  • Diese Geräte verfügen in der Regel über eine USB-Schnittstelle für die Verbindung mit dem PC und einen Steckplatz für eine Speicherkarte. Um Bücher auf diesen günstigen Geräten lesen zu können, benötigt man einen PC, mit dem man den Lesestoff auf den E-Reader kopieren kann.
  • Von den Funktionen her unterstützen solche Geräte oftmals nur die Kernfunktion: das Lesen. Im Großen und Ganzen muss man den Kauf eines solchen Gerätes gut abwägen.
  • Einerseits ist durch die fehlende Datenverbindung der Schutz der Nutzerdaten optimal gewährleistet, auf der anderen Seite können Anwender, die gerne mobile Endgeräte nutzen, schnell genervt sein.

E-Reader im Vergleich

  • Bei all der Auswahl empfiehlt es sich, zunächst die bereitgestellten Funktionen zu vergleichen, um herauszufinden, was gebraucht wird. Neben Zusatzfunktion wie das Abspielen von Musik, das Abrufen von E-Mails oder das Surfen im Internet zählen auch die lesbaren Datenformate, die durch Kaufkandidaten unterstützt werden, bei der Kaufentscheidung eine wichtige Rolle.
  • Hierzu zählen unter anderem das E-Book-Format Epub, PDF und das Kindle-Format. Ein weiterer Hauptaspekt beim Vergleich ist der Bildschirm. Soll es ein E-Ink-Display sein oder doch lieber ein Farbdisplay?
  • Ist ein Touch-Bildschirm oder doch eine Tastenbedienung besser geeignet?
  • Und was auf jeden Fall auch erwähnt werden muss: Im Gegensatz zu Tablets fallen E-Reader im Design durch eine größere Vielfalt auf.
  • Der Käufer hat die Qual der Wahl und sollte seine Kaufentscheidung an seinen persönlichen Bedürfnissen orientieren.

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