Foto: Shutterstock.com

Elektronische Schaltungen mit Breadboards aufbauen - So geht´s

Drucken
Letztes Update am 22.10.2014, 14:37
Sogenannte Steckplatinen, oder auch Breadboards, erlauben den schnellen und einfachen Aufbau von elektronischen Schaltungen...

Sogenannte Steckplatinen, oder auch Breadboards, erlauben den schnellen und einfachen Aufbau von elektronischen Schaltungen, und das ganz ohne Löten. Die benötigten Bauteile werden einfach in die Steckplatine hineingesteckt.

 

Zusätzliche Verbindungen können ganz einfach mit Drahtbrücken hergestellt werden. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass Schaltungsänderungen schnell und einfach vorgenommen werden können, also ideale Voraussetzungen zum Experimentieren bestehen.  

Foto: Shutterstock.com
Foto: Shutterstock.com
Foto: Shutterstock.com
Foto: Shutterstock.com
Foto: Shutterstock.com

Dinge die benötigt werden:

  • Eine oder mehrere Breadboards (Steckplatinen).

  • Drahtbrücken (selbst herstellbar)

  • Bauteile für die entsprechenden Schaltungen

Breadboards sind preisgünstig und universell einsetzbar

Sogenannte Steckplatinen, oder auch Breadboards, erlauben den schnellen und einfachen Aufbau von elektronischen Schaltungen, und das ganz ohne Löten. Die benötigten Bauteile werden einfach in die Steckplatine hineingesteckt. Zusätzliche Verbindungen können ganz einfach mit Drahtbrücken hergestellt werden. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass Schaltungsänderungen schnell und einfach vorgenommen werden können, also ideale Voraussetzungen zum Experimentieren bestehen.  

 

Vorbereitungen und Hinweise für den Aufbau von elektronischen Schaltungen

  • Zunächst sollten Sie sich eine ausreichende Menge an Drahtsteckbrücken anfertigen, die Sie zum Verbinden einzelner Schaltungsteile und Bauteile benötigen. Sie werden davon wahrscheinlich mehr brauchen, als Sie im Moment glauben. Zum Herstellen benötigen Sie nur normalen Schaltdraht mit einem geringen Durchmesser von etwa 0,5 Millimetern, Schaltlitze eignet sich hier nicht so gut. Schneiden Sie den Draht in Stücke mit den von Ihnen benötigten Längen und isolieren Sie die Enden etwa 5 bis 8 Millimeter ab. Alternativ können Sie natürlich auch fertige Verbindungsleitungen (eventuell zusammen mit den Platinen) im Fachhandel kaufen.

  • Die Bauteile sollten keine zu kurzen Anschlussdrähte haben, da sie sonst möglicherweise keinen Kontakt zu den Buchsen in der Steckplatine herstellen können. Auch sollten Sie darauf achten, dass Sie keine Bauteile mit zu dicken Anschlussdrähten (z. B. Leistungsbauteile wie Leistungsdioden) in das Breadboard hineinstecken. Die Kontakte in den Steckplatinen könnten sonst ausleiern.


  • Die Steckkontakte in den Breadboards sind gruppenweise miteinander verbunden, und zwar immer in Fünfergruppen. Schauen Sie sich dazu auch das Bild an. Lediglich die zwei äußeren Steckleisten sind komplett durchkontaktiert, normalerweise werden diese für die Stromversorgung verwendet. Wenn ein Bauteil in die Steckplatine hineingesteckt wird, stehen so pro Anschluss immer vier weitere Buchsen für die Verdrahtung zur Verfügung.


  • Integrierte Schaltungen (ICs) können Sie am besten in der Mitte der Steckplatine einsetzen, wie es im folgenden Bild zu sehen ist.


  • Auch beim Aufbau elektronischer Schaltungen gilt, dass Sie immer möglichst gründlich vorgehen sollten. Besonders etwas aufwendigere Schaltungen lassen einen schnell den Überblick verlieren. Sehr schnell passiert es da, dass beispielsweise eine wichtige Verbindung vergessen wird oder ein Kurzschluss entsteht. Letzteres passiert auch sehr schnell, wenn Bauteile mit längeren unisolierten Anschlussdrähten verwendet werden.

Kommentare