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Handy Knigge - Verhaltensregeln beim Telefonieren?

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:00
Aufgrund der Tatsache, dass sich der Prozentsatz der...

Aufgrund der Tatsache, dass sich der Prozentsatz der telefonisch statt persönlich geführten Gespräche in den vergangenen Jahren von etwa 25 auf rund 70 Prozent erhöht hat, werden mittlerweile auch zahlreiche Unterhaltungen von großer Wichtigkeit über den digitalen Hörer getätigt. So kommt es auch immer wieder vor, dass zum Beispiel Bewerbungsgespräche für Jobs mit einigen Bewerbungen telefonisch geführt werden. Daher ist die Kenntnis über einige grundsätzliche Verhaltensregeln auch am Telefon sehr von Vorteil.

Um diese zu erläutern, wird hier das einfache Beispiel einer normalen Konversation und deren Aufbau dargestellt:

  1. Annehmen des Anrufes und Begrüßung: Nach dem Annehmen des Anrufes sollte unverzüglich mit einem freundlichen, aber dennoch sachlichen Ton der eigene Nachname gesagt werden.
  2. Dies beugt Unklarheiten bei einer falschen Wahl der Nummer des Gesprächspartners vor und bestätigt diesem, sofern er die richtige Nummer gewählt hat, dass das Handy von Besitzer und nicht jemand anderem, der es zum Beispiel gerade in der Hand hatte, benutzt wird.
  3. Führung des Gespräches: Sobald die Identität beider Gesprächspartner verifiziert ist, kann die eigentliche Unterhaltung begonnen werden.
  4. Hier warten jedoch mit Abstand die meisten Fallen in Sachen Knigge.
  5. Zu beachten ist vor allem die Anwendung der Regeln aus der normalen Gesprächskultur.
  6. Einfache Höflichkeiten wie den Anderen fertig sprechen zu lassen, bevor geantwortet wird oder eine gewählte Weise des Ausdrucks werden in vielen Fällen leider vergessen, was beim Gegenüber allerdings zu einem Eindruck mit negativer Tendenz führen könnte.
  7. Zu einem nicht weniger negativen Eindruck führt es allerdings auch, in bestimmten Situationen den Hörer abzunehmen.
  8. So ist vor allem in der Öffentlichkeit wie beispielsweise im Bus darauf zu achten, dass leise gesprochen wird, um andere Fahrgäste nicht zu belästigen. Ganz unterlassen sollte das Telefonieren in etwa im Wartezimmer beim Arzt werden.
  9. Verabschiedung und Beendung des Gesprächs: Wenn alle zu besprechenden Angelegenheiten geklärt sind, steht die Verabschiedung an.
  10. Dabei ist es, wenn die Verabschiedung von einem selbst begonnen wird, wichtig, dies erst dann zu tun, wenn sichergestellt ist, dass der Gesprächspartner nicht noch etwas sagen möchte.
  11. Jemandem mit einer gesprächsbeendenden Phrase ins Wort zu fallen ist schließlich noch viel unangenehmer als mit etwas anderem.
  12. Um Fauxpas bestmöglich zu umgehen, ist es empfehlenswert, das Auflegen immer dem Anderen zu überlassen.

 

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