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iPhone 5 - Wie viel Innovation steckt im Neuen von Apple?

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:06
Gemessen wird man immer am eigenen Erfolg.

Apple – Es gibt wohl kaum eine andere Marke auf der Welt mit der so schnell die Assoziation von Innovationskraft verknüpft ist. Aus der Garagenfirma, die untrennbar mit dem Visionär Steve Jobs verbunden ist, ist ein Multimillionen-Dollar-Unternehmen geworden, das mit Geräten wie dem iPod (2001), dem iPhone (2007) und schließlich dem iPad (2010) den Lebensstil einer ganzen Generation prägt und mit den oben genannten Produkten immer wieder Meilensteile an Innovationskraft auf den Markt brachte.

Gemessen wird man immer am eigenen Erfolg. Entsprechend hoch sind die Erwartungen an den jüngsten Sprössling der Kalifornier, das iPhone 5. Wie viel Innovation steckt also im neuen Apple?

Die harten Fakten

  • „Dünner, flacher, schneller, schöner !“ Das sind die Stichwörter mit denen man die technischen Details des neuen iPhone umreißen kann. 
  • Das neue 4 Zoll Retina Display bietet eine höhere Auflösung und brilliantere Farben, gleichzeitig bekam das Gerät eine Schlankheitskur und wurde leichter und flacher. 
  • Die Unterstützung des neuen Highspeed-Internet LTE gibt es zwar, bislang allerdings nur sehr dürftig ausgebaut und ausschließlich für Telecom Kunden. 
  • Mit neuem A6-Prozessor wird das iPhone 5 gleichzeitig schneller, bleibt aber dennoch akkufreundlich. 
  • Zwischenfazit: Verbesserungen – ja! Wirkliche Meilensteine der Innovation sind mit „schneller, flacher, schöner“ aber nicht wirklich erreicht worden. 


Wirkliche Neuigkeiten?

  • Besonderes Augenmerk wurde beim iPhone 5 auf die beigelegten Ohrhörer gelegt. Die so genannten EarPods wurden speziell für optimalen Tragekomfort ausgerichtet und bieten eine interne Störgeräuschunterdrückung. 
  • Musikliebhaber wird es sicher freuen. Bei den Hobbyfotografen hat sich hingegen wenig getan: Die iPhone 5-Kamera bietet weiterhin 8 Megapixel und Kameraaufnahmen in HD (1080p). 
  • Schön ist auch die interne Panoramafunktion, welche aus mehreren Bildern ein Rundumfoto errechnet. Diese war aber schon im 4s vorhanden.


Die spannensten Softwareänderungen

  • Auf Seiten der Software gibt es Apples iOS 6. Mit dabei ist die neue Apple-Kartenapp, welche hohe Details dank vektorbasierter Umsetzung bietet. Die Kartenapp scheint jedoch noch nicht ganz ausgereift. Vorallem bei Brücken gibt es hier bei der Darstellung viele Probleme. Google Maps scheint nachwievor der Klassenprimus zu sein, wenn es um detailiertes Kartenmaterial geht. Apple wird hier noch einige Zeit benötigen um auf Google aufzuschließen.
  • Die Facebook-App ist auf iOS6 bereits vorinstalliert. Facebook-User können sich in den iOS-Einstellungen einloggen und Status-Meldungen direkt aus dem System vornehmen.
  • Ab sofort ist es möglich den Fotostream-Upload in der iCloud auch mit anderen Usern zu teilen. Datenschutzrechtlich sollte man hier genau überlegen ob man dieses Feature anwenden möchte oder nicht.
  • Eher fraglich ist der Rausschmiss der vorinstallierten YouTube App. Eine YouTube App steht zwar gratis im App Store zum Download bereit, jedoch mit eingeschränkter Userbility.
  • Die Sprachassistentin Siri versteht bei iOS6 eine Vielzahlt von Sprachkommandos. Jetzt ist es auch möglich Sportergebnisse über Siri abzufragen und auch nach Restaurants in der Nähe des Aufenthaltsortes zu suchen.
  • Ein kleines aber sehr nettes Feature ist die Panormabild-Funktion. Es ist nun möglich Panoramafotos zu erstellen. Die Funktion funktioniert schnell und ohne Verzögerung.


Fazit

  • Ja das neue iPhone 5 ist schöner, schneller, flacher. Aber das können andere auch. 
  • Die neuen Funktionen sind vielmehr Weiterentwicklungen von bereits Bekanntem. 
  • Wirklich bahnbrechende Innovationen vermisst man beim neuen Apple iPhone 5.
  • iOS 6 bringt eine Vielzahl von Detailverbesserungen, die das Update rechtfertigen. Leider gibt es auch noch einige Probleme, die Apple beseitigen sollte. Allem voran die Kartenapp sollte verbessert werden. Hier hat Google eindeutig die Nase voran. 

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