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Lightpainting wie die Profis? - So machst du die besten Licht-Fotos

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:33
Lightpainting wird immer beliebter und die eleganten Licht-Fotos fazinieren Kunstkenner auf der ganzen Welt.
Dabei ist es gar nicht so einfach, solche Fotos entstehen zu lassen. Man muss eine gewisse Vorbereitung treffen, das richtige Equipment haben und die ideale Technik. Allerdings kann man mit ein wenig Übung, etwas technischem Geschick und Geduld das Lightpainting erlernen und Licht-Fotos machen, wie die Profis.

Lightpainting

  • Lightpainting ist eine Fotografie mit Langzeitbelichtung.
  • Das erste bekannte Licht-Bild stammt aus dem Jahr 1889 von Étienne-Jules Marey und Georges Demeny.
  • Das Licht-Malen benötigt Fingerspitzengefühl, Fantasie, räumliches Vorstellungsvermögen und auch Zeit.

Die Vorbereitungen

Das erste Mal Lightpainting sollte am besten im Innenraum geschehen. Hier kann man einen starken Kontrast erreichen, wenn der Raum nahezu perfekt abgedunkelt ist. Möchte man eher im Außenbereich ein Bild aufnehmen, dann sollte dies in den späten Abendstunden geschehen. Zur Grundausstattung gehören natürlich eine hochwertige Kamera, ein passendes Stativ, sowie ein Fernauslöser. Nur so kann sichergestellt werden, dass über die lange Belichtungsdauer hin ein sauberes und ruhiges Bild entsteht. 

Die richtige Kameraeinstellung

Selbstverständlich sind die perfekten Kameraeinstellungen entscheidend. Die komplette Dunkelheit ist ein wichtiger Punkt und damit auch Restlichtquellen nicht zu Unstimmigkeiten führen, sollte eine relativ weitgeschlossene Blende verwendet werden. Viele moderne Spiegelreflexkameras ermöglichen auch den „Bulb-Modus“. Dieses Programm ist speziell für lange Belichtungszeiten gedacht und sorgt dafür, dass die Aufnahmen so lange belichtet werden, wie der Auslöser gedrückt gehalten wird. Mit Hilfe eines passenden Fernauslösers kann man diese Funktion auch aus der Distanz steuern. Der ISO-Wert der Kamera sollte so gering wie möglich eingestellt sein. Dies verhindert späteres Bildrauschen. 

Lichtbilder wie die Profis

Hat man nun die richtige Kulisse ausgewählt und seine Kamera ideal eingestellt, kann es auch schon losgehen. Sicherlich werden die ersten Licht-Bilder noch ziemlich unprofessionell aussehen und nicht den bekannten Lightpaintings ähneln. Jedoch benötigt diese Kunst etwas Geduld und Fingerspitzengefühl und mit der Zeit wird man sich verbessern. Zuerst sollte man mit den unterschiedlichen Belichtungszeiten und den Bewegungen spielen. Man muss sich an diese spezielle Art des Fotografierens gewöhnen. Jedoch wird man schon bald wunderbare Bilder schießen können. Man sollte sich am Anfang nicht übernehmen und erst mit kleinen Motiven oder einzelnen Buchstaben beginnen. Es ist wichtig, dass man sich immer hinter der Lichtquelle befindet, damit kein Schatten entsteht oder man das eigene „Licht“ verdeckt. Möchte man ganze Wörter schreiben, wird es direkt schwieriger. Es ist darauf zu achten, dass man spiegelverkehrt schreibt. Dies erfordert eines an Übung und es kann hilfreich sein, dies vorher ein wenig zu trainieren. Weiterhin ist es wichtig, dass man bei solchen Aufnahmen dunkle Kleidung trägt, damit man nicht zu sehr auffällt. Ebenfalls muss man die Lichtquelle, eine Taschenlampe oder Ähnliches, nach jeder Lichtlinie ausschalten, damit ein schönes Motiv entstehen kann.

 

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