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Programmierer werden? - So geht´s

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:01
Die Frage wie man Programmierer wird ist durchaus berechtigt ...

Die Frage wie man Programmierer wird ist durchaus berechtigt und auch erklärungsbedürftig. Also zunächst mal im einzelnen. Ein formales Hochschulstudium ist nicht erforderlich. Denn in den Informatikstudiengängen werden zwar diverse Programmiersprachen behandelt, aber es wird in der Regel nicht näher drauf eingegangen. Programmiersprachen gibt es heute ja auch schon wesentlich mehr als wie, zB. noch vor zwanzig Jahren.

 

  1. Was willst Du denn programmieren ? (C ++, oder HTML oder Matrix oder was es noch alles gibt)
  2. In der Regel sind hierfür besondere Kenntnisse erforderlich, die man aber nicht „mal so eben im vorbeigehen“ auf einer Uni lernt.
  3. So bieten zB. Die Volkshochschulen interessante Programmierlehrgänge an, die anschließend auch nach bestandener Prüfung zertifiziert werden.
  4. Hierbei ist natürlich die Unterrichtszeit nicht mal gerade auf drei Wochen angesetzt, sondern derartige Lehrgänge können sich bis zu maximal zwei Jahre ziehen.
  5. Eine weitere Bildungsinstitution wäre die IHK (Industrie-und Handelskammer).
  6. Viele Kammern bieten ebenfalls im Bereich „Programmierung“ diverse Lehrgänge an, die ebenfalls nach bestandener Prüfung durch die Kammer zertifiziert werden und somit auch in der Industrie einen gewissen Stellenwert haben.
  7. Auch hierbei handelt es sich in der Regel um einen größeren Umfang (also nicht mal eben zwei Wochenende belegen).
  8. Mein Vorschlag wäre, wende Dich an eine der zahlreichen Volkshochschulen oder sieh mal nach, was die Kammern anbieten.
  9. Es gibt auch von den Kammern sogenannte Onlinelehrgänge, die man belegen kann.
  10. Der finanzielle Aufwand hält sich dabei noch in Grenzen, wobei hier noch eine Zertifizierung vorgelegt wird, die auch eine gewisse Anerkennung in der freien Wirtschaft hat.
  11. Halte Dich aber von den sogenannten „Fernlehrinstituten“ fern. Da zahlst Du viel Geld und Deinen Schein (den Du erwirbst), den interessiert später sowieso keinen.

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