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Schaltung für einen Wechselblinker bauen? - So wird´s gemacht

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:05
Mit einem entsprechenden Schaltbild kann mit wenigen Bauteilen ein...

Der hier beschriebene Wechselblinker ist im Prinzip eine sogenannte Flip-Flop-Schaltung. Diese kleine Schaltung ähnelt der Schaltung zur Erzeugung elektronischer Töne. Der Hauptunterschied besteht darin, dass die Bauteile hier anders dimensioniert sind. Statt Glühlampen werden hier LEDs für die Anzeige verwendet. Mit den hier verwendeten Bauteilen wird eine Blinkfrequenz von etwa einem Hertz erreicht. Der Aufbau ist auch für den Anfänger in der Elektronik leicht nachzuvollziehen und durchzuführen. Auch die Bauteile sind relativ preisgünstig im Fachhandel für Elektronik oder Versandhandel zu bekommen.

  • Beim Aufbau sollte sehr sorgfältig vorgegangen werden, damit keine Schaltungsfehler entstehen können und die Schaltung nachher auch funktioniert.
  • Beachten Sie auch unbedingt die Pinbelegung der Transistoren sowie die Polarität der Elektrolytkondensatoren und der Leuchtdioden.

  • Zwei Widerstände mit 10 Kiloohm
  • Zwei Widerstände mit 1 Kiloohm
  • Zwei Elektrolytkondensatoren mit 100 Mikrofarad
  • Zwei Transistoren BC338 oder ähnliche
  • Zwei LEDs
  • Eine Spannungsquelle mit etwa 6 bis 9 Volt
  • Lötkolben und Lötzinn
  • Seitenschneider
  • Etwas Verbindungsdraht
  • Eine Lochrasterplatine mit einer Größe von etwa 5 x 5 Zentimetern

  1. Nehmen Sie zunächst die Lochrasterplatine und setzen Sie die Bauteile ein und verdrahten Sie diese nach dem im Link angegebenen Schaltbild.
  2. Beachten Sie hierbei unbedingt die Polarität der Bauteile, damit diese nicht bei der Inbetriebnahme der Schaltung beschädigt werden können.
  3. Am Besten verlöten Sie die Bauteile nach dem Einsetzen zunächst auf der Platine, bevor Sie die anschließende Verdrahtung mithilfe des Drahtes vornehmen.
  4. Halten Sie den Lötkolben nicht zu lange an die Bauteile, damit diese nicht durch die übermäßige Hitze zerstört werden können.
  5. Das Verdrahten der Bauteile untereinander können Sie entweder mithilfe eines Verbindungsdrahtes erledigen, oder Sie verdrahten die Bauteile untereinander mithilfe von Brücken aus Lötzinn. Hierfür ist aber etwas Übung beim Löten erforderlich.
  6. Die Leuchtdioden können Sie entweder direkt auf der Platine einlöten oder mit Verbindungsdrähten mit dieser verbinden.
  7. Beachten Sie auch hier unbedingt die Polarität der Bauteile, da diese sonst nicht funktionieren können.
  8. Die Verdrahtung der Leuchtdioden außerhalb der Platine ist vor allem dann sinnvoll, wenn Sie diese beispielsweise in ein extra Gehäuse einsetzen möchten oder an einer anderen Stelle montieren möchten.
  9. Haben Sie die Schaltung komplett nach dem Schaltbild aufgebaut, können Sie diese mit einer geeigneten Spannungsversorgung verbinden und so das erste Mal in Betrieb nehmen.
  10. Beachten Sie auch beim Anschließen an eine Stromquelle unbedingt die Polarität, da sonst die Schaltung sehr schnell zerstört werden kann.
  11. Wenn Sie alles richtig gemacht haben, sollten die Leuchtdioden nun abwechselnd aufblinken.
  12. Die Blinkfrequenz der Schaltung kann variiert werden, indem beispielsweise andere Elektrolytkondensatoren in diese eingesetzt werden.
  13. Auch eine Änderung der Versorgungsspannung kann unter Umständen die Blinkfrequenz beeinflussen.

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