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Spannungsmesser ablesen - So wird's gemacht

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:09
Einen Spannungsmesser benötigen gerade Hauseigentümer häufiger...

Einen Spannungsmesser benötigen gerade Hauseigentümer häufiger, als man es denken mag. Bei allen Heimwerkertätigkeiten, bei denen Strom eine Rolle spielt, ist ein derartiges Messinstrument nahezu unabdingbar. Sei es das simple Auswechseln einer Wandlampe bis hin zur Fehlerbehebung an der heimischen Steckdose bei allem ist der Spannungsmesser ein wichtiges Hilfsmittel.

Einen Spannungsmesser ablesen zu können sollte daher für den Heimwerker zu den Grundkenntnissen gehören. Viele werden sich nicht mehr daran erinnern aber Spannungsmesser ablesen wurde bereits in der Schule im Physikunterricht thematisiert.

Spannungsmesser ablesen - gewusst wie!

  • Einfache Ausführungen der herkömmlichen Spannungsmesser sind im Baumarkt frei erhältlich und die Anschaffung ist durchaus sinnvoll. Gerade ungeübte Heimhandwerker können, wenn sie auf ein derartiges Messinstrument verzichten, bei der Arbeit mit Elektrizität durchaus die ein oder andere unangenehme Überraschung erleben. 
  • Aber mit der Anschaffung eines Spannungsmessers allein ist es nicht getan, einen Spannungsmesser ablesen zu können um ihn vernünftig zu bedienen will gelernt sein. Gerade bei den analogen Geräten erfordert dieses schon ein wenig Übung und Ahnung von der Materie.
  • Wichtig ist es zu wissen, dass die Spannung bei analogen Geräten mit "U" markiert ist und die Potenzialdifferenz zwischen zwei Punkten eines elektrischen Feldes kennzeichnet. Hier kann sich der Heimhandwerker damit merken, dass die Spannung die "U"rsache der Elektrizität ist, die durch den Leiter fließt. Weiterhin ist es unabdingbar zu wissen ob es sich bei der Spannungsart um Wechsel- oder Gleichstrom handelt.
  • Gleichstrom und Wechselstrom unterscheiden sich voneinander und der Spannungsmesser muss dementsprechend kalibriert werden.
  • Bei einer Wechselspannung wird der Spannungsmesser auf den Maximalmessbereich eingestellt und anschließend zu der Elektrizitätsquelle parallel geschaltet. Anschließend wird der Messbereich soweit herunterreguliert, dass sich die Anzeige im mittleren oder rechten Bereich der Skala befindet. Ist dieses geschehen lässt sich die Spannung ohne weiteres ablesen.
  • Bei einer Gleichstromspannung gibt es einen kleinen aber feinen Unterschied. Obgleich auch hier der Spannungsmesser mit der Stromquelle parallel geschaltet werden muss werden hier die Minuspole der Stromquelle mit dem Minuspol des Messgerätes miteinander verbunden. Anschließend erfolgt der gleiche Arbeitsschritt wie beim Wechselstrom und die Spannung kann abgelesen werden.
  • Die einfachste Form eines Spannungsmessers gehört in jede gut sortierte Werkzeugkiste eines Heimwerkers. Es handelt sich hierbei um den sogenannten Phasenprüfer, einem Schraubendreher ähnlichen Gerät, welches mittels Verbindung zur Stromquelle und einer an dem Schraubendreher angebrachten Lampe dem Handwerker die Information übermittelt, ob die Quelle mit Elektrizität versorgt wird. Der Volksmund sagt hierzu: Leuchtet die Lampe des Phasenprüfers hell, schalte die Sicherung aus ganz schnell!

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