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Wie entscheidet man zwischen LCD und Plasma TV?

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:43
Das Angebot moderner Flachbildschirme ist inzwischen unüberschaubar.
Um so wichtiger ist es, sich zunächst einen Überblick über die Unterschiede bei den dominierenden Technologien - LCD und Plasma - zu verschaffen.

Bei LCD-Bildschirmen handelt es sich um eine passive Anzeige. Zwischen zwei dünnen Glasplatten befinden sich optische und elektronische Bauelemente, die Licht hindurchlassen, abschwächen oder blockieren und filtern können. Diese Bauelemente bilden das Pixelraster des Bildschirms. Für die Hintergrundbeleuchtung werden in der Regel Kaltkathodenröhren verwendet. Dieses Arbeitsprinzip bedingt die Vor- und Nachteile eines LCD-Fernsehers:

  • geringe Kosten
  • geringer Stromverbrauch
  • große Helligkeit
  • schlechter Kontrast (auch schwarze Töne "leuchten")
  • eingeschränkter Betrachtungswinkel
  • Nachziehen und Schlieren bei schnell bewegten Bildern
  • Einige dieser Nachteile werden bei neuen LCD-Displays mit LED-Hintergrundbeleuchtung eliminiert.


Der Bildschirm von Plasma-Fernsehern gehört zu den aktiven Anzeigen. Jeder einzelne Bildpunkt besitzt eine Lichtquelle in seiner Farbe, die von winzigen Gasentladungs-Lampen gebildet werden. Diese benötigen mehr Raum als die Hintergrundbeleuchtung eines LCD-Bildschirms, so dass Plasma-TVs meist nicht so flach sind wie LCD-Geräte. Ein weiterer Nachteil ist der höhere Stromverbrauch vom Plasma-Bildschirmen. Dem stehen jedoch eine ganze Reihe qualitativer Vorteile gegenüber:

  • hoher Kontrast
  • großer Betrachtungswinkel
  • gute Wiedergabe schneller Filmsequenzen
  • Die Anschaffungskosten von Plasma-Fernsehern sind etwas höher als die von LCD-Geräten.

 

  1. Wer also einen kostengünstigen Flachbild-Ferseher mit geringen Betriebskosten (Stromverbrauch) sucht, wird sich eher für einen LCD-TV entscheiden. 
  2. Wenn man kompromisslose Qualität sucht, z. B. für HD-Sendungen, wird man einen Plasma-Fernseher wählen.

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