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Wie funktioniert ein Wasserkraftwerk?

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:52
Ein Wasserkraftwerk erzeugt aus Wasser Energie, also Strom.
Das Prinzip ist immer dasselbe. Das Wasser kommt aus großer Höhe. Dadurch, dass das Wasser aus großer Höhe herabfließt, erhöht sich die Fließgeschwindigkeit. Durch die erhöhte Fließgeschwindigkeit erhöht sich auch die Energie.

  1. Wie bereits erwähnt, benötigt man Wasser, welches aus großen Höhen herabfließt und durch die erhöhte Fließgeschwindigkeit Energie produziert. 
  2. Dann trifft das Wasser auf die Turbine oder ein Wasserrad und versetzt sie in Bewegung. 
  3. Diese Drehung versetzt den Generator in den Stromerzeugungsmodus. Die Laufwasserkraftwerke sind sehr verbreitet und bekannt. 
  4. Für das Betreiben dieses Wasserkraftwerkes brauchst du einen Fluss, der durch eine Staumauer aufgestaut wird. 
  5. Das gestaute Wasser schießt durch die vorhandenen Rohre nach unten und treibt dadurch die Turbinen an.


Welche Vor-und Nachteile bietet ein Wasserkraftwerk?

  1. Fakt ist, dass der einzige Energieträger, welchen ein Wasserkraftwerk benötigt, Wasser ist. 
  2. Wasser hat den Vorteil, dass es nicht abgebaut zu werden hat. Das Wasserkraftwerk produziert bei der Stromerzeugung keine Abgase und ist somit klimafreundlich. 
  3. Ein weiterer Vorteil ist der Hochwasserschutz, wenn das Wasserkraftwerk mit Staumauern arbeitet. Da der Bau eines Wasserkraftwerkes sehr kostenintensiv ist, ist die Nutzung eines Wasserkraftwerkes nur auf lange Sicht effizient, damit sich die Kosten im Laufe der Zeit rentieren. 
  4. Wasserkraftwerke dienen also der schadstoffarmen Energiegewinnung und unterstützen daher im positiven Sinne den Klimaschutz. 
  5. Es gibt viele Vorteile aber auch einige Nachteile. Nicht unumstritten sind das Eingreifen in natürliche Wasserläufe und die Veränderung des Landschaftsbildes. Oft müssen Flora und Fauna einer ganzen Region einem solchen Kraftwerk weichen.

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