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Wie funktioniert eine LED mit automatischem Farbwechsel?

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:21
Oft sieht man LEDs mit automatischem Farbwechsel. Wie funktionieren diese eigentlich?

In vielen Dekoartikel und technischen Spielereien sind sie enthalten. Leuchtdioden oder LEDs mit einem automatischen Farbwechsel. Diese Leuchtdioden ändern kontinuierlich über das gesamte Farbspektrum hinweg ihre Farbe. Angesteuert werden solche Leuchtdioden  von einem kleinen Mikrochip oder Mikrocontroller, der einzelne Farbchips in den Leuchtdioden ansteuert. Die Leuchtfarben der LEDs setzen sich aus den drei Grundfarben Rot, Grün und Blau zusammen. Mit diesen drei Grundfarben lassen sich alle erdenklichen Farben des Farbspektrums erzeugen. Diesen Effekt nutzen solche Leuchtdioden mit automatischem Farbwechsel, um in allen möglichen Farben zu erstrahlen.

LED mit automatischem Farbwechsel

  • Von diesen Leuchtdioden mit automatischem Farbwechsel gibt es aber auch verschiedene Ausführungen. Sieht man sich die Artikel, in denen diese Leuchtdioden eingebaut sind, einmal genauer an, so kann man feststellen, dass es verschiedene Bauformen gibt.
  • Einige dieser Artikel enthalten Leuchtdioden bzw. nur eine einzige Leuchtdiode, welche die Elektronik zur Ansteuerung der einzelnen Fahrten bereits enthalten. Meistens handelt es sich bei diesem Artikel um eine Bestückung mit einer einzigen Leuchtdiode, die ein klares Gehäuse mit einem Durchmesser von fünf Millimetern hat. In diesem Gehäuse befinden sich drei Farbchips, die in den Grundfarben Rot, Grün und Blau leuchten können.
  • Weiterhin enthält eine solche LED einen kleinen Mikrochip, der diese einzelnen Leuchtchips ansteuert. Hier handelt es sich im Prinzip um einen Mikrocontroller, indem ein Programm für den automatischen Farbwechsel abgespeichert wurde. Außerdem enthält dieser Mikrochip die benötigte elektronische Ansteuerung für die einzelnen Farben. Dieser Chip besitzt dabei nur eine Größe von einem Stecknadelkopf.
  • Durch diese hohe Integration der Bauteile ist es möglich, eine solche LED mit automatischem Farbwechsel im Gehäuse einer herkömmlichen LED unterzubringen.
  • Es gibt aber noch eine weitere Bauart bei diesen Schaltungen. In Dekoartikeln dieser Bauart befindet sich in diesem eine kleine Platine, die den schon erwähnten Mikrochip beinhaltet.
  • An diese Platine angeschlossen sind dann drei einzelne Leuchtdioden, welche ebenfalls die Grundfarben Rot, Grün und Blau besitzen. Hierbei handelt es sich also gewissermaßen um einen diskreten Aufbau der gesamten Schaltung. Natürlich beansprucht eine solche Schaltung etwas mehr Platz als die Bestückung mit einer einzelnen Leuchtdiode, welche die gesamte Elektronik bereits enthält.
  • Die Leuchtdioden besitzen meistens eine sehr hohe Leuchtkraft, damit der entsprechende Artikel auch ausreichend ausgeleuchtet wird. Schließlich soll sicher die Schaltung mit den Leuchtdioden im Verborgenen befinden.
  • Die Mikrochips der Schaltung können unterschiedliche Programme enthalten. Meistens sind sie so ausgelegt, dass die Leuchtdioden einen kontinuierlichen langsamen Farbwechsel erzeugen. Teilweise gibt es aber auch entsprechende Artikel, die unterschiedliche Programme beinhalten.
  • Meistens lassen sich diese Programme per Tastendruck auswählen. So ist es zum Beispiel möglich, dass diese Artikel entweder einen schnelleren Farbwechsel erzeugen oder die drei Grundfarben und verschiedene Mischfarben nacheinander aufleuchten.
  • Betrieben werden solche Schaltungen meistens mit drei einzelnen Batteriezellen, die eine Spannung von 4,5 Volt erzeugen.

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