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Wie veringert man die gesundheitlichen Risiken beim Telefonieren?

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:43
Hier ein paar Tipps zur Senkung der Strahlebelastung beim Telefonieren.

  • Wie bereits erwähnt sollten unnötig lange und häufige Handygespräche besonders dann vermieden werden, wenn auch die Möglichkeit der Nutzung eines herkömmlichen Festnetzanschlusses besteht. 
  • Zudem das Telefonieren via Festnetz meist auch preisgünstiger ist, als es bei der Nutzung eines mobilen Funknetzes der Fall wäre. Freilich ist dieser Maßstab aufgrund der vermehrt angebotenen Zahl von Flatrates und Bonustarifen so nicht pauschal anzunehmen. 
  • Ein weiterer Hinweis zur Senkung der Strahlenbelastung ist es, das Handy nicht ganztägig in unmittelbarer Nähe zu positionieren. Denn auch wenn dieses nicht direkt im Gebrauch ist, so geht trotzdem eine gewisse Strahlenbelastung davon aus. 
  • Weiterhin zur Minimierung der Strahlungsbelastung beitragen können das Nutzen eines Headsets, sowie das Vermeiden von Telefonaten in Zügen oder anderen Fahrzeugen. Durch die ständige Fortbewegung erhöht das jeweilige Gerät in der Regel die Sendungsleistung immer dann, wenn eine neue Sendungszelle erreicht wird, also ein neuer Sendemast das entsprechende Netz zur Verfügung stellen muss.

  1. Zwar konnten bislang keine direkten gesundheitlichen Spätfolgen durch das Telefonieren mit schnurlosen-, sowie Mobiltelefonen nachgewiesen werden, jedoch existiert eine Vielzahl von Berichten über eine offensichtliche Beeinflussung durch die hierdurch verursachte Strahlung. 
  2. Personen, welche beispielsweise in direkter Nähe zu Sendungsmasten leben, berichten häufig über verstärktes Aufkommen von Migräne und anderen oft psychosomatisch bedingten Erkrankungen. 
  3. Leider lässt es sich im Regelfall nicht beeinflussen, wenn in näherer Umgebung die bereits erwähnten Sendungsmasten aufgestellt werden, jedoch kann im Alltag darauf geachtet werden, die Strahlungsbelastung zu reduzieren. Laut einiger fachspezifischer Studien lässt sich dies vorrangig durch die Nutzung von herkömmlichen Festnetztelefonen umsetzen. 
  4. Abzuraten ist in diesem Zusammenhang von schnurlosen Geräten. Diese senden mitunter in sehr starken Frequenzbereichen. Schnurgebundene Varianten sind dementsprechend zu bevorzugen. 
  5. Im Umkehrschluss ist auch die unnötige Nutzung von Mobiltelefonen zu vermeiden. Diese weisen zwar eine nicht identisch starke Strahlung aus, wie es bei schnurlosen Festnetztelefonen der Fall ist, dennoch vermuten Forscher hierbei eine mögliche negative Langzeitauswirkung. 
  6. Problematisch ist in diesem Zusammenhang vor allem der wissenschaftliche Nachweis. Mobile Endgeräte sind erst seit einigen Jahren in fast allen Haushalten verfügbar. Dementsprechend konnten auch noch keine längeren Studien vorgenommen werden, zudem die Frage nach der Gesundheitsschädlichkeit von Funkstrahlungen eben auch erst vereinzelt in den letzten Jahren aufgekommen ist. 
  7. Mithilfe des so genannten SAR Wertes kann der Fokus auf besonders strahlungsgeringe Geräte gesetzt werden. Das Bundesamt für Strahlenschutz rät zu Geräten mit einem Strahlungswert von weniger als 0,6 W/Kg. Informationen zum SAR Wert finden sich meist innerhalb der technischen Informationsbroschüren eines Mobiltelefons. Bereits vor dem Kauf eines neuen Gerätes kann diese Information ebenso gut im Internet abgerufen werden. 
  8. Besonders starke Strahlung geht von Handys aus, welche eine schlechte Verbindung haben. An Orten mit schwachem Netz ist das Telefonieren dementsprechend wenn möglich zu vermeiden oder sehr kurz zu halten.

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