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Wie verkabelt man LEDs?

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:48
Eine Leuchtdiode, kurz LED für Light Emitting Diode, ist ein elektronisches Halbleiterbauteil.

Eine Leuchtdiode, kurz LED für Light Emitting Diode, ist ein elektronisches Halbleiterbauteil, welches für vielerlei Anzeigeelemente eingesetzt wird. Es gibt sie in verschiedenen Farben. Die LED-Grundfarben sind Rot, Gelb und Grün. Neuerdings gibt es sie auch in Orange, Blau und Weiß, wodurch ihr Anwendungsbereich auch als Beleuchtungsmittel fungiert. Leuchtdioden sind recht preiswert in der Anschaffung, so dass sich für den Hobbyelektroniker hierdurch ein breites Experimentierfeld ergibt. Wir wollen kurz darstellen, was bei der Verwendung von Leuchtdioden zu beachten ist.

  • Eine Leuchtdiode lässt den Strom nur in einer Richtung durch. 
  • Der Pluspol wird Anode bezeichnet und ist durch das längere Bein erkennbar. 
  • Der Minuspol wird Kathode genannt und ist durch das kürzere Bein erkennbar. Wenn eine LED polungsrichtig an einer Spannung angeschlossen ist, kann sie dennoch zerstört werden, wenn sie einen höheren Strom bezieht, als sie verkraften kann. 
  • Unsere Beispiel-LED kann eine Betriebsspannung von 1,6 bis 3,2 Volt verkraften. 
  • Unsere Batterie hat aber 4,5 Volt. Sie würde daher zerstört werden. Zu diesem Zweck werden LEDs immer mit einem sogenannten Vorwiderstand eingebaut. 
  • Hierauf ist beim Bau elektronischer Schaltungen zu achten. Nun zum Aufbau unserer kleinen Versuchsschaltung.

  • Für eine einfache Schaltung benötigen wir eine gängige LED beliebiger Farbe mit 20 mA und einer Betriebsspannung von 1,6 bis 3,2 Volt
  • drei 5 bis 10 cm lange Drähte aus dem Modellbahnbereich
  • einen Widerstand mit 150 Ohm 
  • und eine 4,5 Volt Flach-Batterie
  • Zusätzlich wäre noch ein kleiner Lötkolben und etwas Lötzinn hilfreich

  1. Wir löten an unsere LED-Beine jeweils einen Draht an. An das andere Ende eines der Drähte löten wir unseren 150 Ohm Widerstand. 
  2. Hier ist es egal, ob wir den Draht wählen, der an der Anode oder an der Kathode befestigt ist. 
  3. In unserem Beispiel löten wir den Widerstand an das andere Ende der Anode an. 
  4. Unser Widerstand stellt den sogenannten Vorwiderstand dar. 
  5. An das freie Ende dieses Widerstandes löten wir noch das letzte Drähtchen an. 
  6. Nun kommt unsere Batterie ins Spiel. Wie wir oben gelesen haben, lässt unsere LED nur in einer Richtung Strom durch, ansonsten leuchtet sie nicht. 
  7. Wir schließen unsere Batterie mit dem Pluspol an den Draht, der mit dem Widerstand verbunden ist und zum Pluspol der LED (Anode) führt. 
  8. Den Minuspol der Batterie schließen wir logischerweise an den Draht, der zum Minuspol der LED (Kathode) führt. 
  9. Das Ergebnis: unsere LED leuchtet.

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