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Letztes Update am 11.03.2015, 12:52
Für absolutes Game-Vergnügen braucht es vor allem eines: Eine schnelle Internetverbindung.

Nach einer Studie eines deutschen Technikvergleichsportales klagen 84 Prozent der Online-Gamer über eine niedrige Download-Geschwindigkeit und ein dementsprechend eingeschränktes Game-Erlebnis.

 

Mitten im Spiel passiert es: Das Internet hinkt hinterher, es wird unmöglich, in Echtzeit zu reagieren und durch die verzögerte Reaktionszeit ergibt sich ein immenser spielerischer Nachteil. Vor allem in Spielen wie „Call of Duty“ oder „Halo“ treibt eine solche Situation viele Gamer zur Verzweiflung. Neben diesem zu hohen „Ping“, dem Hinterherhinken des Netzes, killt vor allem eine langsame Internetverbindung jegliche Gamer-Träume.

Highspeed als Muss

Wer beispielsweise online auf der neuen XBox One spielt, sollte eine Geschwindigkeit von mindestens 1,5 Mbit pro Sekunde im Download und 200 Kbit pro Sekunde im Upload anstreben. Wer sich hingegen zur Anhängerschaft der PlayStation 4 zählt, sollte von einer Mindestgeschwindigkeit von 300 Kbit pro Sekunde ausgehen. Neben einer lahmen Internetverbindung ist eben auch der besagte Ping ein Hauptproblem im Gameplay – nämlich dann, wenn er zu hoch ist. Laut der Umfrage des Technikvergleichsportales löst dieser und die damit entstehenden Nachteile im Game bei 56 Prozent der Befragten Internetuser Frustration, Wut und Ärger aus. Ein exzellenter Ping beträgt in etwa 20 Millisekunden, alles über 150 wird als sehr schlecht bewertet – hier gilt also das Motto: Je niedriger, desto besser.

Geschwindigkeit verbessern

Um gängige und vor allem lästige Probleme im Gaming zu vermeiden, sollte man zu aller erst die momentanen Internetgegebenheiten prüfen. „Oft beeinträchtigen falsche Einstellungen oder eine ungünstige Router-Position die Surf-Geschwindigkeit“ so der deutsche IT-Journalist Florian Schmidt. Für den Router sollte daher eine zentrale und von anderen elektrischen Geräten abgelegene Position gewählt werden. Gegebenenfalls kann die W-LAN Stärke auch mit einem Powerline Adapter gepusht werden. Ein weiterer Schritt, der sich wahrscheinlich nicht nur für das Gaming auszahlt, ist der Wechsel zu einem schnelleren Internettarif. Glasfaser, Kabel-Internet oder VDSL sind hier die wichtigsten Stichworte für all jene, die genug von ihrer zähen Verbindung haben: Spitzenwerte von bis zu 200 Mbit pro Sekunde können so erreicht werden.

Wer die unendlichen Möglichkeiten der neuesten Spielekonsolen optimal ausnutzen möchte, sollte also unbedingt auf eine schnelle und natürlich stabile Internetverbindung setzen und den Ping so gering wie möglich halten. Absolutem Gaming-Vergnügen steht dann nichts mehr im Wege.