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Internet-Trend Sexting: So funktioniert's

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:32
Der Internet-Trend Sexting gilt als Nachfolger von Telefon-Sex

Der Internet-Trend Sexting gilt als Nachfolger von Telefon-Sex, richtet jedoch unter Umständen einen höheren Schaden (in erster Linie psychisch) beim Betroffenen an. Der Begriff selbst stammt aus den Worten Sex und Texting, und ist derzeit nicht nur bei Jugendlichen, sondern vor allem bei Minderjährigen das Nonplusultra. 

Sexting

  • Sexting gilt als Nachfolger vom Telefon-Sex
  • Der Trend ist vor allem bei Minderjährigen bzw. jungen Erwachsenen ein Thema 
  • Sexting ist - unter Umständen - gefährlich und kann einem das ganze Leben begleiten...

Telefon-Sex 2.0

  • Hinter dem Internet-Trend Sexting steckt nichts anderes, als das sich (meist Jugendliche) Personen gegenseitig erotisch angehauchte Messages schicken und Nacktfotos austauschen,
  • Dies geschieht dabei über Methoden wie WhatsAppSnapchat oder MMS. Außerdem gehören E-Mails und soziale Netzwerke (wie Facebook) dazu.
  • Der Grund für diesen Trend lässt sich zwar nicht in einem Wort zusammenfassen, jedoch stehen die Mutprobe und die Erweckung erotischer Phantasien ganz oben. Natürlich hat auch der rasante Einzug des Internets inkl. dessen interaktive Möglichkeiten maßgebend dazu beitragen.

3>Die Gefahr ist groß

Der Internet-Trend Sexting ist alles andere als ungefährlich, denn wie man es schon seit Langem vom Internet kennt, bleiben alle eingestellten Daten (vor allem Bilder) dauerhaft gespeichert. Da spielt es auch keine Rolle, wenn das entsprechende Foto schnell wieder gelöscht wird. Grund genug, um den Trend Sexting als gefährlich einzustufen. Selbst Lehrer warnen davor und raten, Jugendliche über die Konsequenzen aufzuklären. Sicherlich verhindert dies den Trend nicht, jedoch wird so sichergestellt, dass die möglichen Konsequenzen an die Jugendlichen weitergegeben wurden. 
 

Wenn der Schuss nach hinten losgeht

Eine Schattenseite von Sexting ist Missbrauch, denn es gibt genug Jungs, die den Trend ausnutzen. Das heißt, einem Mädchen wird falsches Interesse vorgespielt, nur um an Nacktbilder zu kommen. Außerdem landet das entsprechende Bild mit einem falschen Klick nicht nur beim Empfänger, sondern wird für die ganze Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Mehr als ärgerlich, denn im schlimmsten Szenario verfolgt es einem das ganze Leben.

 

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