Drucken
Letztes Update am 04.11.2014, 12:27
Der Herbst - der Romantische.

Die goldene Sonne im Oktober kann trotz ihrer Versuche uns immer wieder ein wenig Sommerfeeling zu vermitteln nicht verhindern, dass die verkürzenden Tage unwiderruflich dem Herbst Einzug gewähren. Leere Felder, bunte Bäume, fallende Blätter, und abnehmende Temperaturen, kürzere Tage begleitet von ersten Nachtfröste.
Aber auch nachlassende Hektik, Erwartungsstimmung auf eine ruhigere stillere Zeit. Was ist es das uns diese typische Stimmung, dieses romantische Herbstgefühl vermittelt. 

Die goldene Herbstsonne

mage id="214670" text="">Im Sommer ist die Sonne grell, fast weiß und blendet uns sofort, soweit wir überhaupt einen sehr kurzen Blick riskieren können. Ab Oktober wird sie immer schwächer und ihr Licht geht vom Weiß in einen wohltuenden Goldton über, was Wärme und Geborgenheit vermittelt. Je näher wir uns in Richtung der Winter - Sonnenwende bewegen, je mehr geht sie ins Rötliche und man kann einen kurzen Blick auf sie werfen ohne geblendet zu sein. Wie ist das möglich?

Unsere Atmosphäre als Filter.

Im Prinzip erleben wir hier das Gleiche wie bei einem Sonnenuntergang. Die Sonne selbst leuchtet grundsätzlich immer Weiß. Aber wir sehen ihr Licht durch unsere Atmosphäre. Und je mehr das Sonnenlicht davon durchdringen muss, je mehr teilt es sich in seine einzelnen Regenbogenfarben auf. Die unterschiedlichen Farben entstehen durch verschiedene Wellenlängen. Wenn das Licht nun auf die Atmosphäre trifft, wird die Geschwindigkeit der verschiedenen Wellenlängen unterschiedlich abgebremst. 
Im Herbst steht die Sonne in einem sehr flachen Winkel zur Erde, ähnlich wie beim Sonnenuntergang, und das Licht legt einen etwa doppelt so weiten Weg wie im Hochsommer durch die Atmosphäre zurück. Dadurch kommen mehr Gelbanteile und später sogar nur noch Rotanteile bei uns an. Das ist dann die goldene Herbstsonne, oder der romantisch rote Sonnenuntergang.

Wer malt die Blätter bunt.

Auch diese Erklärung ist im Grunde einfach. Blätter setzen mit Hilfe von Lichtpartikeln und Chlorophyll eine sogenannte Photosynthese in Gang um Kohlenstoffe Mineralien Wasser zu wandeln. Chlorophyll hat dabei die Trägerfunktion und ähnelt auf verblüffende Weise unserem Blut. Aber es ist grün und darum sind Blätter und Pflanzen grün!
Dies funktioniert nur mit Sonnenlicht, und das steht ab dem Herbst immer weniger zu Verfügung. Das heißt, - kein Licht, keine Photosynthese und kein Chlorophyll. Kälte und Feuchtigkeit tun ihr Übriges. Die Zellen sterben ab, und so kommt es zu der Verfärbung.

Ein guter Rat zum Schluss.

Herbstzeit ist Schnupfenzeit. Der Sommer hat uns mit seinen angenehmen Temperaturen verwöhnt und alle Funktionen liefen auf Maximum. Jetzt brauchen wir wieder mehr Energie um sozusagen unsere Betriebstemperatur zu halten. Das geht oft zu Lasten unseres Abwehrsystems und so haben Krankheitserreger hin und wieder freien Zutritt. 
Wichtig: Früher auf wärmere Kleidung umstellen. Am besten immer mit Jacke, die kann man Mittags, wenn es wärmer wird, auch mal ablegen. Und wieder mehr auf energiereiche Nahrung achten. Hier noch ein hilfreicher Link dazu.


 

Kommentare