Foto: Shutterstock.com

Volkswirtschaft verstehen - Darum geht´s

Drucken
Letztes Update am 22.10.2014, 14:26
Infos, um die Volkswirtschaftslehre zu meistern.

Volkswirtschaft verstehen - Volkswirtschaft stellt die Gesamtheit sämtlicher in einem gewissen Wirtschaftsraum, wie einem Staat oder Staatenverbund zugeordneten Wirtschaftssubjekte wie etwa Haushalte oder Unternehmen bzw der Staat dar. Die Volkswirtschaftslehre durchleuchtet die Volkswirtschaft. Zu den Größen in einer Volkswirtschaft, damit man Volkswirtschaft verstehen kann: Wichtige Punkte beim Betrachten einer Volkswirtschaft sind Fragestellungen nach ihrer Leistungsfähigkeit (BIP, Volkseinkommen) und der Verteilung, der Einkommensverteilung, der Preisentwicklung, ihrer Struktur, dem Beschäftigungsgrad bzw der Arbeitslosigkeit und dem Außenhandel.

Wichtige Faktoren einer Volkswirtschaft

Das Bruttoinlandsprodukt:

Zum BIP: Das Bruttoinlandsprodukt oder BIP bildet den Gesamtwert sämtlicher Güter, somit Waren und Dienstleistungen ab, welche innerhalb eines Jahres in den Landesgrenzen einer Volkswirtschaft produziert wurden und welche dem Endkonsum dienen. Das BIP stellt eine Maßzahl für die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit einer Nation, einer Volkswirtschaft dar und dies in einem gewissen Zeitintervall. Die Veränderungsrate des BIP ist die Messgröße für das Wachstum der Wirtschaft einer Volkswirtschaft und die bedeutendste Größe der Volkswirtschaftlichen Gesamtordnung. Nach der sogenannten Entstehungsrechnung zum Beispiel errechnet man das BIP so, dass zunächst vom Produktionswert die Vorleistungen subtrahiert werden, damit man zur Bruttowertschöpfung gelangt. Das Addieren der Gütersteuern und das Subtrahieren der Subventionen führt zum BIP.


Das Volkseinkommen:
Das Volkseinkommen hingegen, man spricht auch von Nettonationaleinkommen oder Nettoinländereinkommen, stellt die Summe sämtlicher von Inländern im Laufe eines bestimmten Jahres aus dem In- wie Ausland bezogenen Vermögens- wie Erwerbseinkommen, wie Gehälter, Löhne, Mieten, Zinsen, Pachten und Unternehmensgewinne dar. Das Volkseinkommen ist damit die in Geld artikulierte Summe sämtlicher hergestellter Waren wie Dienstleistungen einer Volkswirtschaft, welche konsumiert, investiert oder im Gegenzug gegen ausländische Güter eingetauscht wurden.

 

Interessen der Akteure:

Der Außenhandel oder internationale Handel ist nichts anderes als der Austausch von Waren, Kapital und Dienstleistungen über internationale Grenzen bzw. Hoheitsgebiete. Er ist durch bilaterale Verträge und teils durch Zölle geregelt.
Sämtliche natürlichen Personen in einer Volkswirtschaft haben Individualinteressen, innerhalb eines formalisierten Rahmens. Es ergeben sich Synergien, die die volkswirtschaftliche Gesamtleistung determinieren.


Abstrakte Modelle zur Verdeutlichung:
Zum besseren Verständnis der wechselseitigen Abhängigkeiten werden in der VWL Modelle verwendet, welche eine starke Abstraktion zur Realität darstellen, aber die grundsätzlichen Gesetzmäßigkeiten darstellen. Man differenziert zwischen geschlossener und offener Volkswirtschaft.


VWL-Modelle - Basics:
Das Zwei-Sektoren-Modell - Volkswirtschaft verstehen: Eine geschlossene Volkswirtschaft wird durch das Zwei-Sektoren-Modell dargestellt. Dieses betrachtet nur private Haushalte und Unternehmen und zeigt die Entwicklung des Volkseinkommens auf Basisi der gesamtwirtschaftlichen Nachfrage. Es ist im wesentlichen so, dass Haushalte ihre Arbeitskraft Unternehmen anbieten und ihre Güter und Dienstleistungen nachfragen. Unternehmen hingegen fragen Arbeitskraft nach und offerieren Güter und Dienstleistungen, und zwar den Haushalten, aber ebenfalls anderen Unternehmen.

Kommentare