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Was heißt Export? - Eine Erklärung

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:18
Viele Länder der Erde gelten als sogenannte Exportländer. Doch was bedeutet das eigentlich?

Ob Autos, Geräte der Unterhaltungselektronik, Nahrungsmittel oder andere Produkte. Nahezu alle möglichen Waren werden heutzutage weltweit vertrieben. Verkauft zu Beispiel ein Land wie Deutschland Waren irgendwelcher Art ins Ausland, so wird dies als Export bezeichnet. In dem Moment, wo ein Land Produkte, ganz gleich welcher Art, in ein anderes Land verkauft, handelt es sich um einen Export. Dementsprechend werden auch die Waren, die exportiert werden, als Exportwaren bezeichnet. Ebenso gelten Länder, die andere Länder mit Produkten beliefern, als Exportländer bezeichnet. Der Export von Produkten gehört weltweit zu einem der bedeutendsten Wirtschaftszweige überhaupt. Sehr viele Länder auf der Erde exportieren Waren unterschiedlichster Art. Auch Deutschland lebt zu einem großen Teil vom Export.

Die Bedeutung von Export

  • Der Export setzt sich zusammen aus dem Waren- sowie dem Dienstleistungsexport. Tatsächlich ist es so, dass nicht ausschließlich Produkte exportiert werden können, sondern auch Dienstleistungen.
  • Ein weiterer wichtiger Begriff ist der sogenannte Nettoexport. Diesen erhält man, wenn man von den Exporten eines Landes die Importe in dieses Land abzieht.
  • In manchen Fällen ist es auch so, dass ein Teil der Exporte in das Ausland vom Ausland mit Importen des gleichen Landes bezahlt werden.
  • Die Bundesrepublik Deutschland und andere Länder wie beispielsweise Japan haben positive Außenbeiträge. Mit einfachen Worten erläutert bedeutet dies, dass diese Länder im Vergleich zu den Importen deutlich mehr Exporte in andere Länder tätigen. Man nennt dies übrigens auch positive Außenbeiträge, da durch den höheren Export von Waren und Produkten dieser Länder sozusagen ein Plus an Einkünften entsteht.
  • Im Gegensatz dazu gibt es aber auch andere Länder, die sogenannte negative Außenbeiträge haben. Diese Länder importieren deutlich mehr Waren, Produkte oder Dienstleistungen, als sie exportieren. Zu diesen Ländern gehören übrigens die USA. Diese verzeichnen seit einigen Jahrzehnten mehr negative Außenbeiträge. Die Verbindlichkeiten der USA gegenüber dem Ausland steigen somit an.
  • Länder und Staaten, die überwiegend Waren und Produkte für den Export in andere Länder produzieren, werden auch als Exportländer bezeichnet. Auch Deutschland zählt zu diesen Ländern.
  • Zählt man alle von verschiedenen Volkswirtschaften exportierten Güter zusammen, so erhält man den sogenannten Weltexport. Theoretisch ist es so, dass der Weltexport zwangsläufig auch den sogenannten Weltimport entsprechen muss.
  • Dies rührt daher, dass jedes Produkt und jede Dienstleistung, die in ein anderes Land exportiert wird, dort einen Import darstellt. Theoretisch gleichen sich also der Weltexport sowie der Weltimport jeweils aus.
  • Nur theoretisch ist es aber deshalb so, weil Export und Import sich in der Realität nicht exakt ausgleichen. Dafür gibt es verschiedene Gründe. Diese bestehen zum größten Teil aus statistischen Fehlern und sind verursacht durch angewendete Methoden.
  • Selbstverständlich ändern sich auch die Export- sowie die Importanteile eines Landes im Laufe der Zeit. Einige Länder können einen Exportanstieg verzeichnen, wogegen andere Länder feststellen, dass die Anzahl der Exporte nachlässt.

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