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Energiesparende Haushaltsgeräte - Was muss man beachten?

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:08
Dein Haus ist wärmegedämmt, deine Heizung ist modernisiert? Das kannst du noch verbessern!

Dein Haus ist wärmegedämmt, deine Heizung ist modernisiert, du lässt nicht unnötig das Licht brennen, und doch stehen dir bei jeder neuen Stromrechnung die Haare zu Berge: Immer weniger Kilowattstunden hast du verbraucht und nun ist schon wieder eine Nachzahlung fällig. Potenziale zum Sparen bieten fast nur noch die elektrischen Verbraucher im Haus, vor allem die Haushaltsgeräte.

Tipps zum Energie sparen mit Haushaltsgeräten

Systematisch die Lage checken:

  • Selbstverständlich ist es gut für die Umwelt und den Geldbeutel, energiesparende Haushaltsgeräte anzuschaffen.
  • Eine Hilfe im Dschungel der Angebote bieten die mittlerweile vorgeschriebenen Energieeffizienz-Labels, die die Geräte unter diesem Aspekt klassifizieren.
  • Dabei bieten nur energiesparende Haushaltsgeräte ab Energieeffizienzklasse A+ wirkliche Einspar-Chancen.
  • Da aber kaum jemand in der Lage sein wird, von heute auf morgen seinen gesamten Haushalt auf Energiespartechnik umzustellen, lohnt immer ein Check des Istzustandes.
  • Mit einem Energiekostenmeßgerät, dass bereits ab ca. 15 Euro zu haben ist, können Stromverbrauch und aktuelle Kosten für jedes per Steckdose anschließbare Gerät per Momentverbrauch oder Verbrauch je Zeiteinheit ermittelt werden.
  • Mit diesem Wissen läßt sich gut eine Prioritätenliste aufstellen. Denn sowohl im Geräteaustausch, als auch in deren Handhabung lassen sich Einsparmöglichkeiten nutzen.

Mit Kleinigkeiten viel erreichen:

  • Völlig klar, dass du schon längst auf Energiesparlampen umgestiegen bist und dein Kühlschrank oder deine Waschmaschine nicht mehr aus dem vorigen Jahrhundert sind.
  • Der Einbau-Kühlschrank könnte auch als A+++ -Gerät noch weniger verbrauchen, wenn sein Aggregat gut belüftet wird.
  • Meist gibt es nur eine Abluftöffnung auf der Oberseite des Einbauschrankes. Eine Zuluftöffnung in der Fußleiste, für jeden Heimwerker ein realisierbares Projekt, verbessert die Luftzirkulation und senkt Kosten.
  • Oder wußtest du schon, dass deine Waschmaschine auch ausgeschaltet permanent und nicht gerade wenig Strom verbraucht, solange der Stecker sich in der Dose befindet?
  • Trennst du überhaupt alle Geräte konsequent vom Netz, oder sind sie "heimlich" standby, ohne das über eine Kontrollleuchte anzuzeigen?
  • Zweitschlimmster Stromfresser im Haushalt nach der Heizung ist der Computer.
  • Eine Arbeitsstation mit Monitor verbraucht deutlich mehr Energie, als ein Laptop. Jedes moderne Gerät verfügt über optionale Energiespareinstellungen.
  • Die beste davon aber ist das Abschalten, wenn längere Zeit nicht am PC gearbeitet wird und Abschalten heißt richtig Abschalten, mit Trennung vom Netz.
  • Eine komfortable Möglichkeit zur Netztrennung gerade nicht benötigter Geräte sind abschaltbare Steckdosen oder Steckerleisten, und die serienmäßige Leuchttaste signalisiert immer: "Da war doch noch was...".
  • Mit solch einfachen Maßnahmen lassen sich je nach Haushalt jährlich durchaus 100 Euro oder mehr an Stromkosten einsparen und successive gut in energiesparende Haushaltsgeräte reinvestieren.

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