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Gassicherheit zu Hause: Wie man sich schützen kann

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:34
Viele Menschen benutzen zum Heizen ihres Hauses oder ihrer Wohnung immer noch Gas.

Viele Menschen benutzen zum Heizen ihres Hauses oder ihrer Wohnung Erdgas. Auch findet Erdgas beim Kochen Verwendung. Deshalb ist die Gassicherheit zu Hause natürlich ein sehr wichtiges Thema.

 

Gasleitungen sind in der Regel aus einem hochwertigem Material und haben eine dementsprechend hohe Lebensdauer, aber gerade dann, wenn sich diese besagten Gasleitungen in Wänden, feuchten Räumen oder Decken befinden, kann es natürlich passieren, dass es zu Schäden, durch Rost und Altersschäden, kommt. In so einem Fall, kann es bei ausbleibender Reperatur im Endeffekt dazu kommen, dass Gas austritt.

Einige Tipps zur Orientierung im Ernstfall

3>Wie sieht die richtige Prävention aus, um sich zu schützen?
  • Natürlich sollte sich jeder Mieter, Hauseigentümer und auch Vermieter präventiv vor den Gefahren eines Gasaustritts schützen. Prävention wird an dieser Stelle selbstverständlich ganz großgeschrieben, und deshalb sind die oben erwähnten Personen dazu verpflichtet dafür zu sorgen, dass die im eigenen Gebäude verlaufenden Gasleitungen, regelmäßig von fachkundigem Personal überprüft und anschließend auch gewartet werden.
  • Prinzipiell ist Erdgas ungefährlich, weil es ungiftig ist. Bei ausbleibender Wartung der Geräte kann aus einer sicheren Energiequelle aber eine Gefahr werden.
  • Deshalb sollte die Gassicherheit im Fokus stehen und beim Gassicherheitscheck die Dienste eines Fachbetriebs in Anspruch genommen werden. Dieser Betrieb sollte die Gasgeräte bzw. die Gasleitungen auf Lecks überprüfen und diese dann reparieren.
  • Das hat einige Vorteile, denn Schäden werden frühzeitig erkannt und die Bewohner des Hauses oder der Wohnung werden dadurch geschützt.
  • Des Weiteren werden höhere Folge-und Reparaturkosten vermieden und die Betriebssicherheit wird auch erhöht.

 

Doch wie geht man vor, wenn man sich zu Hause schützen will?
  • Um sich zu schützen, wenn Gas austritt, muss man einige wichtige Regeln beachten und auch befolgen.
  • Die erste Regel ist, ruhig zu bleiben und nicht in Panik zu verfallen. Im nächsten Schritt sollten alle Türen und Fenster geöffnet werden, um für einen ausreichenden Durchzug zu sorgen. Anschließend müssen unbedingt alle Gashähne verschlossen bzw. abgedreht werden. Somit wird verhindert, dass noch mehr Gas entweicht.
  • Erdgas ist, wie vorher erwähnt, zwar ungiftig, aber jedoch brennbar. Deshalb ist die Benutzung von elektrischen Geräten, also auch von Festnetz-Telefonen oder Handys, unbedingt zu vermeiden. Eine Funkenbildung sollte, unter allen Umständen, vermieden werden. Es wäre auch nicht ratsam einen Ventilator zu betätigen, um für besseren Durchzug zu sorgen.
  • Feuerzeuge und Streichhölzer sollten natürlich ebenfalls nicht benutzt werden.

 

Auch die Nachbarn spielen, für die eigene Sicherheit, eine große Rolle
  • Nachdem diese ersten Schritte unternommen wurden, sollten die Nachbarn verständigt werden. Dadurch sorgt man für die Sicherheit der Nachbarn, aber auch für das eigene Wohlbefinden. Es wäre sehr unpraktisch, wenn der nichtsahnende Nachbar vor der eigenen Wohnungstür ein Feuerzeug benutzt und damit eine Gasexplosion auslöst.
  • Allerdings sollte nicht die Klingel benutzt werden, um andere Personen im Haus zu verständigen, sondern es sollte geklopft werden. Auch Türklingeln können Funken verursachen.
  • Daraufhin sollten sich alle Personen umgehend ins Freie begeben und einen Fachbetrieb mit fachkundigen Angestellten informieren, damit das Problem schnellstmöglich behoben und die Gefahr damit gebannt werden kann.
  • An dieser Stelle soll noch einmal erwähnt werden, dass auch das Informieren des Fachbetriebs unbedingt im Freien stattfinden sollte, denn das Benutzen von Mobiltelefonen im Gebäude sollte wirklich vermieden werden.
  • Die Gefahr, die hier besteht, darf auf keinen Fall unterschätzt werden.
  • Doch Alle, die diese Vorgehensweisen beherzigen, werden sich und andere keiner großen Gefahr aussetzen.

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