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Gesundes, ökologisches Bauen: Holz macht’s möglich

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:37
In der modernen Baubranche spielt die Auswahl eines geeigneten Baustoffes eine nicht zu vernachlässigende Rolle.
Neben dem Aspekt der anfallenden Baukosten wird auch der Aspekt des Umweltschutzes von dem ausgewählten Baustoff spürbar beeinflusst.

 

In Bezug auf die Auswahl eines geeigneten Baustoffes erfreut sich vor allem ökologisch einwandfreies Holz einer wachsenden Beliebtheit. Der nachwachsende Baustoff wartet mit bedeutenden Vorteilen auf.

3>Natürlichkeit in ihrer schönsten Form

Als ein wesentlicher Vorteil des nachwachsenden Baustoffes kann sicherlich der hervorragende Schutz vor Wärme angesehen werden. Da die einzelnen Zellen des natürlichen Baustoffes stets mit Wasser gefüllt sind, wird die auf das Haus einwirkende Wärme nur bedingt an die Räume im Innenbereich abgegeben. Auf einen kostenintensiven Einsatz von Klimaanlagen kann in der Regel verzichtet werden. Neben dem hervorragenden Wärmeschutz kann auch der Einfluss des Baustoffes auf das Raumklima als ein weiterer Vorteil genannt werden. Auf viele Menschen wirkt Holz äußerst beruhigend. Darüber hinaus kann dank des nachwachsenden Baustoffes die Luftfeuchtigkeit im Innenbereich positiv beeinflusst werden. Wer sich für diesen Baustoff entscheidet, legt jedoch nicht nur im Innenbereich besonders viel Wert auf ein angenehmes Ambiente. Die nahezu unbegrenzten Gestaltungsmöglichkeiten ermöglichen auch im Außenbereich die Erstellung von individuellen und zeitlosen Designs.
 

Eine positive Entwicklung

Gemäß den Aussagen von führenden Experten führt der Trend die angehenden Bauherren immer wieder in den Bereich des Holzbaus. Gemessen an der Zahl aller Neubauten lag der Anteil der Holzhäuser alleine in Deutschland im Jahre 2011 bei 15,2 Prozent. Im Jahre 1993 wurden lediglich 7,7 Prozent aller Neubauten aus dem nachwachsenden Baustoff gebaut. Für das Jahr 2020 wird aktuellen Prognosen zufolge ein Anteil von mehr als 20 Prozent erwartet. Der aktuelle Marktanteil der Holzhäuser im Wohnbau liegt in Österreich bei über 5 Prozent und wird ebenfalls in den nächsten Jahren stark steigen.
 

Die Umwelt als Wegweiser

Wie bereits erwähnt wurde, nimmt der ökologisch einwandfreie Baustoff einen positiven Einfluss auf den Umweltschutz. Der Einfluss wird bereits im Rahmen der Herstellung deutlich sichtbar. Ein Holzhaus benötigt lediglich 20 Prozent der Energie, welche für den Bau eines herkömmlichen Hauses aus Ziegelsteinen anfällt. Darüber hinaus verursacht die umweltschonende Bauweise keinen schädlichen Abfall. Die verwendeten Baustoffe können rückstandsfrei entsorgt werden. Darüber hinaus leisten Holzhäuser einen wertvollen Beitrag in Bezug auf die Reduzierung des Treibhauseffektes. So werden Holzhäuser immer wieder als natürliche Speicherquellen des umweltschädlichen Treibhausgases CO2 angesehen.
 

Die Zukunft des Holzbaus

Damit eine möglichst ökologische Bauweise gewährleistet werden kann, werden die Trends einer regelmäßigen Betrachtung unterzogen. So wird der Fokus des Handelns unter anderem auf den Aspekt der energetischen Bauweise gelegt. Diese Form des Hausbaus kann neben der Energiebilanz von Wohngebäuden auch die Energiebilanz von Gewerbebauten positiv beeinflussen. Herkömmliche Tragwerke aus Stahlbeton können mittels einer Holzfassade versehen werden. Die Hybridbauweise geht jedoch nicht nur mit einer relativ hohen Kostenersparnis einher. Eine Kombination von Baustoffen führt nicht selten zu einer deutlichen Verkürzung der Bauzeit. Einen nicht zu vernachlässigenden Einfluss auf die Energiebilanz eines Hauses nimmt auch dessen Baustil. Einer wachsenden Beliebtheit erfreut sich der Bauhausstil. Hierbei handelt es sich um einen Baustil, welcher sich durch klare Formen auszeichnet. Basierend auf den Erfahrungen aus dem Bereich der modernen Holzbautechnik kann dieser Baustil relativ einfach verwirklicht werden.

 

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