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Letztes Update am 05.11.2014, 11:02
Umweltfreundliches Heizen ist bereits seit vielen Jahren ein essentieller Bestandteil ökologischen Wohnens. Treibhauseffekt, CO2- Ausstoß, Nutzung heimischer Rohstoffe, erneuerbare Energie - Ausdrücke, die untrennbar mit umweltbewusster Energiegewinnung verknüpft sind.

Biomasse ist...

Tierisches und pflanzliches Material, welches zur Energiegewinnung verwendet werden kann. Nachwachsenden, heimischen Rohstoffen, insbesondere Holz, kommt dabei eine zentrale Rolle zu. Heizen mit Biomasse ist ausgesprochen umweltorientiert, denn die Menge CO2, die beim Verbrennen von Holz ausgestoßen wird, ist immer nur maximal genauso hoch, wie die Menge an CO2, die der Baum im Laufe seines Lebens durch Photosynthese-Prozesse gespeichert hat. Weiterhin sind Brennstoffe auf biologischer Basis überall auch regional verfügbar, mit der Folge, dass weite Transportwege und -kosten entfallen.

Ökologisches Heizen mit verschiedenen Systemen

Umweltbewusste Energiegewinnung beherrscht die Heizungs-Szene in zunehmendem Maß. Daher werden immer wieder neue Ideen zur umweltschonenden Beheizung mit Biomasseprodukten entwickelt. Die folgenden Produkte spielen hierbei die Hauptrollen:

Die wichtigsten Fakten im Überblick

  • ökologische Heizweise, da CO2-neutral
  • regionale Verfügbarkeit der Biomasse ist gewährleistet
  • heimische Rohstoffe werden verwendet
  • ökologisch wertvoll durch die Verwendung nachwachsender Rohstoffe
  • staatliche Förderung ist möglich

Heizen mit Scheitholz

Seinen Ofen mit Scheitholz zu bestücken, ist wohl die elementarste und natürlichste Form des Heizens. Zudem wirkt sie äußerst romantisch. Das Heizen mit Scheitholz kann vergleichsweise kostengünstig sein, was einen entscheidenden Vorteil dieser Heizweise darstellt. Leider wird für die Lagerung recht viel Platz benötigt und das Holz muss komplett durchgetrocknet sein, was bis zu zwei Jahre dauern kann. Weiterhin muss immer jemand zugegen sein, der den Ofen mit Brennstoff bestückt, da Scheitholz keine Wärme speichert.

Hackgut als Heizmittel

Hackgut besteht aus frischem Holzabfall, teilweise auch mit Rinde, der zum Beispiel in Sägewerken abfällt und dort nicht weiter zu gebrauchen ist. Vorteile von Hackschnitzelheizungen ist, dass die Hackgutzufuhr vollautomatisch abläuft. Zudem sind Hackschnitzel preiswerter als die sogenannten Holzpellets. 

 

Video zur Entstehung von Hackgut:

 

Holzpellets als platzsparende Alternative

Holzpellets bestehen aus gepresstem Holz, aus Holzresten, die in der holzverarbeitenden Industrie anfallen. Der Brennwert von Holzpellets ist ausgezeichnet. Auch hier ist keine manuelle Zufuhr des Brennstoffes nötig und die Holzpellets benötigen einen vergleichsweise geringen Stauraum, im Vergleich zum Hackgut nur etwa ein Viertel des Platzes.

Heizen mittels diverser Biomasse Kessel

mage id="215205" text="">Besonderer Beliebtheit erfreuen sich heute die Kombiöfen, die zum Heizen mit verschiedenen Produkten geeignet sind. Ob Scheitholz, Hackschnitzel oder Holzpellets - ein Kessel für alle Stoffe ist in der Anschaffung zwar zunächst etwas teurer, überzeugt aber langfristig durch kostengünstiges Heizen. Es kann immer das Produkt verfeuert werden, was gerade preiswert zu erwerben ist. Ausreichend sind auch solche Öfen, die ein Entweder-Oder System haben: entweder Scheitholz oder Pellets.

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