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Wie senkt man die Energiekosten in einem Altbau?

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:47
Die Energieeinsparung ist heute wichtiger denn je. Hier einige Tipps zum Thema.

Die Energieeinsparung ist heute wichtiger denn je. Es gibt jedoch viele Tipps und Tricks, wie man auf einfachste Art und Weise, besonders in Altbauten, Energie einsparen kann. 

Wichtig ist zunächst eine optimale Wärmedämmung des Altbaus, weil hier die meiste Wärme verloren geht. Das ist eigentlich das A und O insbesondere beim Altbau. Die Türen und Fenster sollten ebenfalls überprüft werden, dass nicht zu viel Wärme nach außen entweichen kann. Es kommt unter anderem auch auf die richtige Art des Lüftens an sowie das Anschaffen von entsprechenden Thermostaten, die eine Absenkung der Heiztemperatur regeln. Kleinere Maßnahmen, wie das Vorlegen eines sogenannten Zugluftdackel kann bis zu einer Erneuerung oder Instandsetzung der Tür sinnvoll sein.

  • Man sollte schon darauf achten, dass eine gewisse Zirkulation der Kalt- und Warmluft möglich ist, denn für das Gebäude ist nichts schlechter, als wenn alles zu dicht ist. 
  • Das richtige Maß muss gefunden werden. So sind oft dreifach verglaste Fenster nicht unbedingt optimal, weil hier fast gar nichts mehr nach außen dringt. 
  • Denken Sie daran auch hier gilt: All zu viel ist ungesund. Das Haus muss die Möglichkeit haben zu atmen.

  1. Überprüfen Sie zunächst die Wärmedämmung bzw. lassen Sie diese von einem Fachmann überprüfen und ggf. beauftragen Sie diesen eine entsprechende Dämmung vorzunehmen. Das ist bereits der halbe Preis.
  2. Die Fenster sollten dann auf ihre Zugluft begutachtet werden. Das können Sie entweder selbst erledigen, wenn Sie davon etwas verstehen oder Sie beauftragen ebenfalls einen Fachmann mit der Begutachtung. 
  3. Ersetzen Sie Ihre herkömmlichen Heizkörperthermostate durch neue individuelle einstellbare. Hier können Sie jeden Raum anders beheizen und dies auch tageweise regulieren. Ebenfalls sollte beachtet werden dass Thermostate nicht hinter Kästen angebracht werden. Hier besteht die Gefahr eines Wärmestaus.
  4. Zum Lüften: In der kalten Jahreszeit sollte kein Fenster auf kipp gestellt sein und ein Dauerlüften vermieden werden. Ein Stoßlüften täglich in jedem Zimmer für fünf bis zehn Minuten, bei Bedarf auch zweimal am Tag, ist ausreichend. Die verbrauchte Luft wird ausgetauscht und die neue erhitzt sich wesentlich besser. 
  5. Ganz wichtig, niemals die Heizkörper zu weit herunter drehen. Es kostet sehr viel Energie, diese dann wieder auf Temperatur zu bringen. 
  6. Schließen Sie die Rollläden relativ früh Abends, dann bleibt ein Wärmepuffer zwischen Fenster und Rollläden und der Raum kühlt nicht so schnell aus.
  7. Bei Ihrem örtlichen Energieversorgungsunternehmen bekommen Sie Hilfestellung jeder Art. Es gibt dort auch Broschüren, in denen Ihnen diese Tipps und weitere Tricks noch mal ausführlich dargestellt werden. 
  8. Selbstverständlich können Sie auch das Internet zur Rate ziehen. Sie werden erstaunt sein, was alles möglich ist. Denn besonders in Altbauten ist der richtige Umgang äußerst wertvoll will man bares Geld sparen.

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