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Aufklärung der Kinder - Ein heikles Thema?

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:50
„Mama wo kommen eigentlich die Babys her?“

Spätestens wenn die folgenden Fragen auftauchen: „Mama wo kommen eigentlich die Babys her?“ oder „Mama warum hat die Frau da drüben so einen dicken Bauch?“ sollte das Thema Aufklärung in Angriff genommen werden. Doch wie stellen Mama oder Papa das am besten an? Schließlich ist das ein heikles Thema und erfordert zudem sehr viel Fingerspitzengefühl.

  1. Am besten setzt man sich seinem Nachwuchs an einen ruhigen Ort, plant viel Zeit ein und beginnt unter Berücksichtigung des Alters und des Reifegrades mit vorsichtigen Fragen erst einmal zu erkunden was genau das Kind wissen möchte. 
  2. Einfühlsam und Kind gerecht beantwortet man zunächst jede Frage. 
  3. Ganz wichtig ist es auch zu erklären, das Zärtlichkeit und Liebe bei den Eltern etwas ganz besonderes sind und dass sie deshalb auch in einem Bett zusammen schlafen. 
  4. Tja, und wenn Papa und Mama dann miteinander kuscheln und sich ganz fest lieb haben, kommen sie sich körperlich besonders nahe und ein Baby kann entstehen. 
  5. Um den eigentlichen Geschlechtsakt als solchen zu beschreiben sollte man äußerst behutsam vorgehen. Je nach Alter und Verständnis des Kindes ist es mit der Vorstellung überfordert und dass soll ja möglichst verhindert werden.
  6. Manchmal ist das erste Aufklärungsgespräch damit auch schon beendet und der Sprössling braucht Zeit um über das Gespräch nachzudenken. 
  7. Eltern sollten wissen dass meist nach kurzer Zeit der Wissensdurst erneut befriedigt werden möchte. 
  8. Als Tipp, die meisten Buchhandlungen führen entsprechende Fach Literatur. Meist mit Kind gerechten Zeichnungen und Bildern versehen, tragen diese zum besseren Verständnis bei und machen es den Eltern leichter die richtigen Worte zu finden.
  9. Auch sollte den Kindern vermittelt werden, dass sie sich immer und zu jeder Zeit mit Fragen an Mutter und Vater wenden können. Sie sind als Ansprechpartner in der Regel am besten geeignet. Somit ist gewährleistet dass das Kind eine gesunde Einstellung zur Sexualität entwickeln kann.

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