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Baby und Sonne – Was ist zu beachten?

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:26
Schönes Wetter und Sonnenschein regen die Lebensgeister an doch Sonnenbrand im Kindesalter gilt als das größte Risiko später an Hautkrebs zu erkranken.

Schönes Wetter und Sonnenschein regen die Lebensgeister an. Wärme und Helligkeit sorgen für die Ausschüttung von Endorphinen, den sogenannten Glückshormonen. Doch so ganz ungefährlich ist die Sonnenstrahlung nicht. Schon seit Jahren steigt Zahl der Erkrankungen durch Hautkrebs an. Sonnenbrand im Kindesalter gilt als das größte Risiko später an Hautkrebs zu erkranken.

Bitte beachten

  • Das Baby braucht im Freien einen Sonnenhut. Er schützt auch den Nacken.
  • Eine lange als auch dünne Hose schützt die Beinchen.
  • Ein dünnes weites Shirt reicht als Schutz für den Oberkörper.
  • Babysocken oder entsprechende Schuhe schützen die empfindlichen Füße.
  • Für Babys und Kleinkinder ist Kleidung mit UV-Schutz erhältlich.

Was die Sonne bewirkt

Neben den Glückhormonen wird durch Sonnenstrahlen Vitamin D gebildet. Es stärkt die Knochen und wird für die Bildung von Zähnen und Muskeln benötigt. Durch die Sonne wird das Immunsystem gestärkt. Selbst das harte Urteil über Mitmenschen fällt an sonnigen Tagen positiver aus. Auf der Gegenseite schädigen UV-A und UV-B-Strahlen der Sonne die Haut. Die Faltenbildung wird verstärkt, die Hautalterung beschleunigt. Dafür sorgen vor allem die UV-A-Strahlen. Sie zerstören Kollagen und Elastin und verstärken die Wirkung der UV-B-Strahlen. Diese gelten als der Hauptverursacher von Sonnenbrand und den daraus resultierenden Hautkrebs. Um sich vor der Sonnenstrahlung zu schützen bildet die Haut Melanin. Das Pigment ist für die Bräunung verantwortlich. 

Die Haut von Babys und Kleinkindern

Sie ist dünner als die Haut von Erwachsenen. Der Eigenschutz durch Melanin muss sich erst noch bilden. Für die Bildung von Vitamin D reichen 10-15 Minuten indirekte Sonnenstrahlung schon aus. In den ersten zwölf Monaten sollte das Baby nicht der direkten UV-Strahlung ausgesetzt werden. 

Zeichen eines Sonnenbrandes

Ein Sonnenbrand ersten Grades zeigt sich durch eine Rötung der Haut. Es dauert einige Tage, bis die Rötung abheilt. Ein Sonnenbrand zweiten Grades ist weitaus schmerzhafter. Die betroffenen Hautstellen schwellen an und es bilden sich Bläschen. Diese schmerzen bei Berührung. Zudem kann das Baby Schüttelfrost bekommen. In diesem Fall muss ein Arzt aufgesucht werden. Ein leichter Sonnenbrand kann durch lauwarme Bäder oder feuchte Kleidungsstücke gelindert werden. Dabei darf das Baby nicht frieren. Eine feuchtigkeitsspendende Lotion kühlt das Hautareal und mindert den Spannungsschmerz. 

Was ist mit Sonnencreme?

Besonders im ersten Jahr ist Babys Haut sehr empfindlich und durch die chemische Zusammensetzung des Sonnenschutzes häufig überfordert. Die Folge sind Pickel, Rötungen und Ausschläge. Sonnencreme sollte nur an Stellen, die nicht mit Kleidung bedeckt werden können, aufgetragen werden. Ein hoher Sonnenschutzfaktor ist beim Kauf von Sonnencreme für Kleinkinder ein Muss. Er sollte zwischen 25 und 30 liegen.

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