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Elternsprechtag überstehen - Verhaltensregeln

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:27
Einen Elternsprechtag überstehen, das impliziert schon, dass es Probleme gibt. Aber es gibt Eltern, die gehen immer zum Elternsprechtag und andere

Einen Elternsprechtag überstehen, das impliziert schon, dass es Probleme gibt. Aber es gibt Eltern, die gehen immer zum Elternsprechtag und andere erscheinen sicher nie. Doch, was ist, wenn zum Elternsprechtag zitiert wird? Dann gilt es, sich ein paar gute Verhaltensregeln zurechtzulegen. Denn nichts ist menschlich schlimmer als ein entgleistes Beratungsgespräch, wo es um eine dritte Person geht, die meist gar nicht anwesend und auch noch minderjährig ist.

Verhaltensregeln

  1. Stellen sie sich, ihre Familie und ihre Lebensumstände kurz vor.
  2. Fragen sie wie der Lehrer mit ihrem Kind klarkommt.
  3. Zeigen sie Interesse und fragen nach dem konkreten Schulalltag.
  4. Wenn ja, fragen sie, wie sie konkret in der Situation helfen können.
  5. Niemals Vorwürfe machen! Deeskalierend fragen, woran es liegen könnte.
  6. Gehen sie auf ihre Beobachtungen ein.
  7. Spielen sie zu Hause und Schule nie gegeneinander aus.
  8. Denken sie daran, auch der Lehrer ist nur ein Mensch.
  9. Gemeinsam sind sie stark!
  10. Der Lehrer hat sich Gedanken gemacht. Vielleicht haben sie auch welche, die zur Lösung beitragen können...


Sachlichkeit, Freundlichkeit und Fairness sind die Grundpfeiler, um einen Elternsprechtag überstehen zu können. Den Elternsprechtag überstehen sie nicht mit Drohungen, Vorwürfen und Beleidigungen. Das führt genau in die gegenteilige Richtung und entschuldigen muss man sich oft auch noch. Deshalb ist es sicher ratsam, sollte es Probleme geben einen Blick auf die erzieherische und pädagogische Beratungsseite für Kinder, Jugendliche und Eltern zu werfen. Hier werden viele Probleme schon angesprochen.

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