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Elternsprechtag - Was gibt es zu beachten?

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:59
Was sollten die Eltern beim Elternsprechtag beachten und was erwarten die Lehrer?

Während die Kinder ihre Schullaufbahn bestreiten kommt es häufiger zu Elternsprechtagen in den Schulen, damit sich Lehrer und Eltern besser kennen lernen und zusammen arbeiten können, um dem Kind bei der Schulbildung optimale Unterstützungen bieten zu können. Doch was sollten die Eltern beim Elternsprechtag beachten und was erwarten die Lehrer?

  • Grundsätzlich gilt, dass die Kinder die Zusammenarbeit von Lehrern Eltern häufig benötigen, um optimal gefördert zu werden. 
  • Gehst du offen vor, hast auch vorher einmal mit deinem Kind Rücksprache gehalten, welche Schwierigkeiten es aus Kindessicht gibt, so steht einer vertrauensvollen und effektiven Zusammenarbeit nichts im Wege.

  1. Verständnis als Basis - Wenn zwischen Eltern und Lehrern Respekt herrscht, sowohl die Arbeit beider Seiten respektiert wird und für Probleme eine verständnisvolle Ebene gefunden wird, so können offene Gespräche helfen die optimale Lösung für die Situation des Kindes zu finden.
  2. Es geht um die Kinder - Es ist wichtig vorurteilhafte Grundhaltungen abzulegen. Der Gedanke, dass die andere Seite alles besser wissen möchte ist somit komplett unangebracht. Offenheit gegenüber Kritik ist sehr wichtig. Im Mittelpunkt sollte die Schulbildung des Kindes stehen, Fördermethoden und Problemlösung, da kann Vertrauen und Offenheit zwischen Eltern sowie Lehrern sehr hilfreich sein.
  3. Klarheit und Vertrauen schaffen - Manchmal sind einschneidende Erlebnisse oder Schicksalsschläge innerhalb des Familienkreises verantwortlich für Veränderung des Verhaltens und auch der Leistungen in der Schule. Solche Ereignisse sollten direkt besprochen werden, damit dem Lehrer die Möglichkeit gegeben wird diese zu berücksichtigen.
  4. Vorinformation - Beachte die Entwicklung des Kindes, lege die Haltung „ Mein Kind macht das nicht“ komplett ab! Sicherlich ist dies eine normale Schutzbehauptung, doch Kinder und Jugendlich verhalten sich außerhalb des Elternhauses nicht selten komplett anders, deshalb sind die Hinweise seitens der Lehrer ruhig ernst zu nehmen.
  5. Keine leeren Versprechungen machen - Wenn dem Lehrer versprochen wird, dass du Lernschwächen in den Griff bekommst und die Noten bereits in nächsten Klassenarbeiten erkennbar besser seien, so setzt das lediglich das Kind unter Druck. Gemeinsame Ziele, welche Schritt für Schritt umgesetzt werden ist die beste Lösung, um den Lernfortschritt des Kindes auch nicht überfordert.

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