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Ernährung in der Schwangerschaft umstellen? - Ernährungsplan und Tipps

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:29
Eine Schwangerschaft ist natürlich immer wieder etwas Besonderes, doch wie sieht es speziell währenddessen mit der Ernährung aus?

Eine Schwangerschaft ist natürlich immer wieder etwas Besonderes und sowohl Mutter als auch Vater freuen sich auf das neue Leben. Dennoch bedeutet eine solche Geburt auch jede Menge Stress und Anstrengung für den Körper. Oftmals ist es deswegen notwendig, dass schon zu Beginn der Schwangerschaft die Ernährung umgestellt werden muss. Der allgemeine Satz „Essen für Zwei“ ist zwar nicht wahrheitsgemäß, dennoch muss bei der richtigen Ernährung einiges beachtet werden, damit das ungeborene Kind mit allen wichtigen Nährstoffen versorgt wird und schnell wächst. 

Worauf sollte geachtet werden?

  • In der Schwangerschaft versorgt die Mutter nicht nur sich selber, sondern auch ein ungeborenes Kind. Deswegen sollte besonders auf die Ernährung geachtet werden und ein Ernährungsplan kann meist weiterhelfen. Eine gesunde und ausgewogene Ernährung ist in den neun Monaten das A und O. Es sollte am besten der Kalorienbedarf berechnet werden. Dies kann vom Arzt übernommen werden oder es gibt heute schon spezielle Programme, die dabei helfen. Eine enge Zusammenarbeit mit einem Arzt ist sowieso zu empfehlen, damit es nicht zu Mangelerscheinungen oder Problemen kommt. Oftmals steigt der Tagesbedarf einer werdenden Mutter um die 250 Kalorien an. Dies kann einer Scheibe Brot mit Wurst entsprechen oder auch drei Äpfeln. Im Durchschnitt nehmen werdende Mütter etwa 10 bis 13,5 Kilogramm zu. Damit es dem Kind auch im Mutterleib gut geht, sollte man zu viel frischem Obst und Gemüse greifen, sowie Vollkorn- und Milchprodukte und fettarmen Fisch und Fleisch. Dieses liefert nicht nur wichtige Nährstoffe und Vitamine, sondern unterstützt auch das Wachstum des Kindes. Wichtig ist zu bemerken, dass eine werdende Mutter bis zu 50 Prozent mehr Folsäure benötigt. Auch der Eisen-Bedarf verdoppelt sich in den neun Monaten. Es sollten etwa 4 bis 5 kleine Mahlzeiten am Tag zu sich genommen werden. Ein geregelter Essens-Rhythmus kann dabei helfen nicht zu wenige Nährstoffe aufzunehmen und außerdem werden Heißhungerattacken vermieden. Wenn man unter morgendlicher Übelkeit leidet, sollte man schon vor dem Aufstehen eine Kleinigkeit essen. 

Wie kann ein Ernährungsplan helfen?

  • Ein Ernährungsplan ist sicherlich die richtige Lösung für werdende Mütter. Dieser Plan kann sowohl selbständig erstellt werden oder in Kooperation mit dem Arzt. Es ist zu empfehlen den Arzt mit einzubeziehen, da dieser nicht nur mehr Wissen angesammelt hat, sondern auch genau auf die Bedürfnisse jeder werdenden Mutter eingehen kann. Für einen Ernährungsplan wird nicht viel benötigt. Man sollte sich einfach etwas Zeit nehmen und jede Woche aufs Neue einen Plan erstellen, nach dem sich dann ernährt wird. Dabei ist es wichtig, dass viel Abwechslung in diesem Plan vorkommt. Es sollte nicht jeden Dienstag Fleisch geben, am Donnerstag ein Stück Fisch und am Sonntag darf einmal geschlemmt werden. Abwechslungsreiche und ausgewogene Speisen sind nicht nur leckerer, sondern geben dem Kind alles, was es benötigt. Auf einem solchen Plan sollte frisches Obst und Gemüse stehen. Am besten fünfmal am Tag zu Obst und Gemüse in frischer, tiefgekühlter, getrockneter oder flüssiger Form greifen. Ebenfalls sollten Lebensmittel mit Stärke auf den Plan stehen. Dazu gehören Brot, Pasta, Reis und Kartoffeln. Auch proteinreiche Lebensmittel wie Fisch, Huhn, Eier und Hülsenfrüchte dürfen nicht fehlen, genauso wie Molkereiprodukte wie Milch, Joghurt oder Käse. 

 

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