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Erstes Handy - Was sollten Eltern beachten?

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:00
Immer früher wollen Kinder ein Handy - doch ist das auch unbedenklich?

Spätestens nach Beenden der Grundschulzeit erweckt der Mitteilungsdrang unserer Kinder und ein Handy muss her. Am besten mit integrierter Kamera, MP3-Player und Internetfunktion, weil SMS verschicken längst nicht mehr genug ist.
Damit das neue Handy nicht in einer Katastrophe endet und plötzlich eine Rechnung im fünfstelligen Bereich im Briefkasten steckt, sind einige Dinge vor der Anschaffung zu beachten.

  • Ein ausführliches Gespräch mit dem eigenen Kind ist das wichtigste Muss vor der Anschaffung, nicht nur zu der eigenen Sicherheit, sondern vor allem der des Kindes.

Wichtige Faktoren vor der Anschaffung:

  1. Grundsätzlich ist zuzugeben, wenn alle anderen in der Klasse ein Handy besitzen, ist es schwer, das bei dem eigenen Kind zu verhindern.
  2. Aber zunächst einmal sollte ein Gespräch mit deinem Kind stattfinden.
  3. Es sollte selbst genauestens über Risiken und Gefahren aufgeklärt werden.
  4. Denn wie wir Ihnen schon beibringen, nicht bei Fremden ins Auto zu steigen, sollten wir auch klarstellen, dass es nicht in Ordnung ist, jedem Fremden seine Nummer mitzuteilen.
  5. Ebenso muss erklärt werden, dass das Handy ein Nutzgegenstand ist, also um Anderen wichtige Dinge mitzuteilen und nicht, um SMS zu verschicken, um sich die Zeit zu vertreiben, so beugt man nicht nur immensen Rechnungen vor, sondern sorgt gleichzeitig auch dafür, dass man das eigene Kind noch ohne Handy zu Gesicht bekommt.


Was ist bei der Anschaffung und danach zu beachten:

  1. Die gute Nachricht für alle Eltern ist, ein Kind unter 18 Jahren braucht das Einverständnis eines Elternteils, um ein Handy kaufen zu können, egal ob es sich dabei um ein Prepaid- oder Vertragshandy handelt.
  2. Geh mit und entscheide selber, ist die Devise.
  3. Mit einem Prepaidhandy können Kostenfallen vermieden werden, denn es kann nur so viel vertelefoniert werden, wie aufgeladen wurde.
  4. Aber auch ein Vertragshandy bietet Vorteile, bspw. können teure Nummern gesperrt werden und eine Höchstgrenze an verbrauchtem Guthaben festgelegt werden, die alle Funktionen lahmlegen, sobald das monatliche "Taschengeld" verbraucht ist.
  5. Solche Funktionen sind äußerst hilfreich, denn wenn wir als Erwachsene scherzhaft über Angebote wie das tanzende Nilpferd, den bekloppten Frosch oder andere Jamba Entwicklungen lachen, können unsere lieben Kleinen damit Rechnungen über den Betrag eines durschnittlichen Monatsgehaltes verursachen.

 

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