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Fahrradsitz für Kinder - Darauf ist zu achten

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:21
Ein Fahrradsitz sollte bequem sein, aber trotzdem genügend Sicherheit bieten.

Es gibt verschiedene Modelle, die sich entweder hinten, oder vorne an dem Rad befestigen lassen. Je nach Modell bieten diese unterschiedliche Möglichkeiten. Bei der Auswahl sollte man daher gut überlegen, ob man Blickkontakt zum Kind haben muss, oder ob es sich auch ohne wohlfühlen kann.

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Fahrradsitz für Kinder

Die zwei Grundmodelle

  • Bevor Sie sich für ein ganz bestimmtes Modell entscheiden, sollten Sie die Fragen klären, wo der Fahrradsitz befestigt werden soll. Dabei haben Sie die Wahl zwischen Sitzen die auf dem Gepäckträger befestigt werden, und zwischen solchen, die vorne an der Lenkerstange festgemacht werden.
  • Wichtig bei dieser Entscheidung, ist unter anderem der Blickkontakt zu Ihrem Kind. Wird es unruhig, hat Angst oder möchte vielleicht etwas, dann haben Sie die Situation bei einem Frontmodell direkt unter Kontrolle.
  • Viele Eltern entscheiden sich jedoch für einen Kindersitz, der hinten auf dem Fahrrad montiert wird. Hier ist die Halterung etwas breiter, und bei einem Zusammenstoß wäre das Kind nicht sofort betroffen, da es ja hinter Ihnen sitzt.

 

Die Kostenfrage

  • Ein guter Fahrradsitz für Kinder muss nicht immer teuer sein. Je nach Variante und Modell schwanken die Preise zwischen 40 und 140 Euro. Sitze für vorne sind dabei etwas preiswerter, denn ein robuster und bequemer Fahrradsitz für das Heck kann durchaus mehr als 100 Euro kosten.
  • Deswegen sollten Sie sich zuerst die verschiedenen Modelle anschauen. Wählen Sie dann nicht nur nach dem Preis, sondern lassen Sie sich von der Qualität, der Stabilität und auch von der Bequemlichkeit überzeugen. Nicht zuletzt ist es auch wichtig, dass sich der Sitz gut und leicht montieren lässt.

 

Rechtliches und Nützliches

  • Wenn Sie sich für einen Fahrradsitz entscheiden, der am Gepäckträger sitzt, dann haben diese oft eine höhere Rückenlehne, was für Ihr Kind gleichzeitig mehr Sicherheit bringt, und auch für mehr Sitzkomfort sorgt.
  • Zudem kann der hintere Sitz Sie nicht in der Sicht behindern, und das Kind hat etwas mehr Freiraum. Ein Nachteil kann aber sein, dass das Treten auf Dauer wesentlich schwerer geht.
  • Kinder, die schwere als 15 Kilogramm sind, dürfen nicht mehr mit einem Vordersitz transportiert werden, sondern müssen immer in einem speziellen Heckmodell transportiert werden.
  • Ein Sitz, der im vorderen Bereich festgemacht ist, kann sich auf die Fahrqualität auswirken, da das Lenken sich oft erschwert wird, und es zu Ablenkungen kommen kann.
  • Wenn Sie sich aber in einem guten Fachgeschäft beraten lassen, dann werden Sie dort hilfreiche Tipps bekommen. Am besten nehmen Sie das Kind mit wenn Sie einen Sitz kaufen. So finden Sie direkt die richtige Größe und können sehen, ob der Fahrradsitz für Ihr Kind bequem ist.
  • Überlegen Sie, ob Sie mit dem Modell gut klar kommen, und treffen Sie erst dann eine Entscheidung, wenn alle Punkte positiv ausgefallen sind.

 

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