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Fruchtbarkeitstee bei Kinderwunsch? - Was hilft wirklich?

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:20
Fruchtbarkeitstee kann die Wahrscheinlickeit, schwanger zu werden, positiv beeinflussen.

Schon früher wurden Kräuter und Tees benutzt, um Krankheiten zu lindern oder zu heilen. Auch heute noch ist die Naturheilkunde eine gute Möglichkeit, um den Körper zu stärken und mit verschiedenen Kräutern zu beeinflussen. Das gilt auch beim Fruchtbarkeitstee, der verschiedene Funktionen im Körper auslösen, und somit eine Schwangerschaft positiv beeinflussen kann.

  • Frauenmantel
  • Beifuß
  • Rotklee
  • Rosmarin
  • Majoran
  • Mönchspfeffer
  • Amerikanischer Schneeball
  • Ginseng
  • Himbeerblätter
  • Storchenschnabel
  • Johanniskraut
  • Brennnesselblätter
  • Schafgarbe
  • Ringelblume
  • Schwarze Malve

Infos und Tipps

So wird der Tee richtig zubereitet:

  • Bereiten Sie sich jede Tasse Tee frisch zu. Geben Sie dazu ca. 2 Teelöffel der Teemischung in eine Tasse, und übergießen Sie diese mit siedendem Wasser.
  • Decken Sie die Tasse mit einem kleinen Deckel ab, und lassen Sie den Fruchtbarkeitstee 10 Minuen zugedeckt ziehen.
  • Über den Tag verteilt sollten Sie jedoch nicht mehr als zwei bis drei Tassen trinken, und nach sechs Wochen die Teemischung wechseln, falls sich nicht die gewünschte Wirkung zeigt.

Die Wirkung der einzelnen Kräuter im Überblick:

  • Frauenmantel: Frauenmantel, oder auch Frauenkraut genannt, hat eine anregende Wirkung auf den Eisprung, wirkt krampflindernd, und kräftigt zudem auch die Gebärmutter.
  • Amerikanischer Schneeball: Sorgt dafür, dass die Gebärmutter besser durchblutet wird.
  • Majoran: Majoran hat eine positive Wirkung auf die Schleimhaut und das Scheidenmillieu.
  • Ginseng: Ginseng fördert die Bildung von Östrogenen.
  • Mönchspfeffer: Dieses Kraut fördert nicht nur die Fruchtbarkeit, sondern reguliert auch gleichzeitig Ihren Hormonhaushalt und fördert den Eisprung. Frisch zubereiteten Tee aus Mönchpfeffer sollten Sie daher am besten immer morgens trinken.

Fruchtbarkeitstee selber mischen:

  • Aus den oben genannten Kräutern können Sie sich verschiedene Fruchtbarkeitstees selbst mischen. Zeigt eine der Teemischungen keine Wirkung, dann wechseln Sie auf die nächste Sorte.
  • Mischen Sie Himbeerblätter, Frauenmantel, Storchenschnabel, Brennnesselblätter und Johanniskraut zu gleichen Teilen. Geben Sie wie oben beschrieben 2 Teelöffel der Mischung in eine Tasse, und bereiten Sie sich den Tee zu. Verwenden Sie die Mischung mindestens sechs Wochen, und stellen Sie dann ggf. auf eine andere Teemischung um.
  • Hat die erste Mischung nicht gewirkt, dann stellen Sie sich einen anderen Fruchtbarkeitstee zusammen. Dazu mischen Sie wieder zu gleichen Teilen Brennnesselblätter, schwarze Malve, Storchschnabelkraut, Ringelblume, Frauenmantel und Johanniskraut. Bereiten Sie sich wie gewohnt daraus einen frischen Tee zu, und trinken Sie davon mindestens zwei, höchsten aber drei Tassen pro Tag.
  • Bitte bedenken Sie, dass alle Teesorten keine Medikamente sind, und dementsprechend auch nicht sofort wirken können. Der Körper muss sich langsam umstellen können, und die Kräuter brauchen ausreichend Zeit, bis sie ihre Wirkung zeigen können.
  • Deswegen ist es wichtig, dass Sie eine Teesorte mindestens für sechs Wochen anwenden, um so zu sehen, ob sich etwas ändert oder nicht. Erst dann sollten Sie wechseln, und zwischen diesem Wechsel eine Woche pausieren.

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