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Hautausschlag beim Kleinkind: Ursachen und Gegenmittel

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:33
Sicherlich kämpfen viele Kinder mit Hautausschlägen.
Dabei muss ein Hautausschlag beim Kleinkind nicht immer auf eine Krankheit hinweisen, sondern kann auch eine natürliche Reaktion des Körpers auf Umwelteinflüsse sein. Auch bei harmlos aussehenden Hautausschlägen sollte man dennoch die Ursachen feststellen. Hierbei ist es besser vorzusorgen, anstatt zu spät zu reagieren. Auch der Gang zum Arzt sollte bei einer schlimmen Form des Hautausschlags erfolgen.

Bitte beachten

  • Körperstelle: Wo liegt der Ausschlag?
  • Erscheinungsform: Wie sieht der Ausschlag aus?
  • Verlauf: Wie verläuft der Ausschlag?

Das sollte man wissen

Was ist ein Ausschlag?

Bei einem Hautausschlag beim Kleinkind handelt es sich oftmals um ein harmloses Begleitsymptom einer Krankheit. In den meisten Fällen ist ein solcher Hautausschlag ganz typisch und ist für die spätere Diagnose wichtig. Gerade sehr spezifische Ausschläge können dann dabei behilflich sein, dass die Krankheit erkannt werden kann. Dies ist bei Windpocken, Masern, Scharlach, Ringelröteln, Herpes und vielen mehr der Fall. Allerdings gibt es auch Ausschläge, die auf Allergien oder Neurodermitis hinweisen. Diese Ausschläge entstehen dann nicht nur einmalig, sondern kommen immer wieder. Besonders diese Ausschläge dürfen nicht unbehandelt bleiben. Meist ist schon der Juckreiz eine große Qual. In sehr seltenen Fällen treten Hautausschläge auch bei rheumatischen und Systemerkrankungen auf.

Damit die Ursachen des Hautausschlags bestimmt werden können, sind diese drei Faktoren sehr wichtig. Zuerst muss festgestellt werden, wo der Ausschlag auftritt. Je nach Krankheit werden meist andere Körperpartien betroffen. Deswegen sollte genau untersucht werden, in welcher Region der Ausschlag auftritt. Danach kann man sich der Erscheinungsform des Hautausschlages zuwenden. Nicht jeder Ausschlag sieht gleich aus und man unterscheidet diese durch verschiedene Erscheinungsformen. Der Ausschlag kann Pünktchen, Knötchen, Bläschen, Quaddeln oder Krusten aufweisen. Ebenfalls kann es trockene oder nässende Bereiche geben. Die Bestimmung der Erscheinungsform ist deswegen so wichtig, da nicht alle Erkrankungen zum selben Hautausschlag führen. Bei Windpocken kommt es beispielsweise gleichzeitig zu Knötchen, Punkten, Bläschen und Krusten. Bei anderen überlagern sich dagegen die Erscheinungsformen, wie es beim Scharlach der Fall ist. Hierbei bilden die vielen kleinen Punkte eine großflächige Rötung. Als letztes ist der Verlauf des Ausschlages wichtig. Es sollte darauf geachtet werden, ob der Ausschlag rasch oder eher schleichend aufgetreten ist. Darüber hinaus ist es wichtig zu beobachten, ob der Ausschlag immer an der gleichen Stelle auftritt oder ob er weiter wandert. Auch das Jucken ist ein wichtiger Faktor und spricht meist für Allergien oder Parasiten. Ebenfalls sollte auf chronisch entzündliche Hautveränderungen geachtet werden. Um eine ganz genaue Diagnose zu bekommen, sollte natürlich ein Kinderarzt aufgesucht werden.

Das richtige Gegenmittel

Am besten sollte jeder Ausschlag vom Kinderarzt untersucht werden. Dieser kann dann genau sagen, welche Gegenmittel oder Behandlungen notwendig sind. Bei stark juckenden Ausschlägen wird meist die Einnahme von Medikamenten empfohlen. Ansonsten sollte darauf geachtet werden das, dass Kind luftige Kleidung trägt, damit es nicht zum Scheuern der Kleidung an der Haut kommt. In manchen Fällen helfen auch Cremes oder Lotionen weiter.

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