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Kind weint im Kindergarten - Was tun?

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Letztes Update am 22.10.2014, 13:55
Manchen Kindern fällt es leichter, manchen schwerer sich von Mamas Rockzipfel zu lösen.

Manchen Kindern fällt es leichter, manchen schwerer sich von Mamas oder Papas Rockzipfel zu lösen. Kinder, die früh damit konfrontiert werden für eine bestimmte Zeitspanne von den Eltern getrennt zu sein, fällt oft auch das Abschiednehmen im Kindergarten leichter. Aber auch dafür gibt es keine Garantie.

  • Jedes Kind ist anders und jedes Kind hat seine eigenen Bedürfnisse und Ängste.

  1. Heutzutage gibt es in jedem Kindergarten oder jeder Kindertagesstätte eine Eingewöhnungszeit, die individuell auf das Kind abgestimmt werden sollte. 
  2. Vorteilhaft wäre es, wenn sich ein Elternteil hierfür vier bis sechs Wochen Zeit nehmen kann. Bei einigen Kindern geht das abnabeln allerdings auch schneller. 
  3. Aber ihr als Eltern solltet nie vergessen, dass es sich um eine völlige neue Situation handelt mit der eurer Kind und auch ihr fertig werden müsst. Deshalb ist es besser genug Zeit einzuplanen. 
  4. Wenn dein Kind einen Schnuller, ein Lieblingskuscheltier oder auch ein Schmusetuch besitzt kann dies ein großes Trostpflaster sein, um den Schmerz des Abschieds zu erleichtern. 
  5. Auch beruhigende Worte, dass Mama oder Papa nach dem Mittagessen oder dem Mittagsschlaf kommen, um das Kind abzuholen, können helfen. 
  6. Wichtig ist, ein Ritual einzuführen, dass jeden Morgen wiederholt wird. Zum Beispiel kann die Erzieherin zum Abschied mit eurem Kind ans Fenster kommen zum Winken. 
  7. So wird der Abschied eine für euer Kind berechenbare und vorhersehbare Situation, die keine Angst einflössen muss und die Zeit wird danach wie im Fluge vergehen bis Mama oder Papa wieder da sind.

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