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Kinderpatenschaft Afrika? - So funktioniert's

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:02
Kindern in Afrika zielgerichtet helfen ist möglich. Hier wird erklärt wie das geht.

Aktiv etwas gegen den Hunger und die Armut in der Welt tun - dies ist ein Wunsch, der sich dank zahlreicher Institutionen, die sich mittlerweile etabliert haben, durchaus realisieren lässt. Ganz gleich, ob man sich dabei für Organisationen wie "Brot für die Welt", "Unicef", "Missio" und so weiter engagieren will: wichtig ist, dass die Hilfe, die man gibt, auch tatsächlich direkt vor Ort ankommt. In diesem Zusammenhang bietet sich eine Kinderpatenschaft, zum Beispiel für Kinder und Jugendliche in Afrika, geradezu an. Allerdings ist auch eine gewisse Vorsicht geboten, wenn es um die Auswahl der entsprechenden Hilfsorganisationen geht.

  • Nach der Entscheidung für eine bestimmte Hilfsorganisation erhält der interessierte (Neu-)Spender in der Regel drei bis fünf Vorschläge von Kindern, die dringend eine finanzielle Unterstützung benötigen. #
  • Zum Beispiel für eine fundierte Schulausbildung oder ähnlich wichtige Dinge. Durch die dann folgenden regelmäßigen Zahlungen an die Hilfsorganisation ist in jedem Fall eine zielgerichtete, individuelle finanzielle Unterstützung des betreffenden Kindes sichergestellt. Mit den monatlichen Zuwendungen kann demgemäß nicht nur für das Kind selbst gesorgt werden, sondern auch die Familie, mitunter sogar das Dorf profitiert davon.
  • Üblicherweise besteht gleichwohl die Option, mit dem Kind in Afrika in Briefkontakt zu treten. Im Zuge dessen können erfahrungsgemäß echte Freundschaften entstehen. Und wer weiß: vielleicht hat man eines Tages sogar die Chance, das Patenkind in Afrika zu besuchen und sich vor Ort zu erkundigen, inwieweit die bisherige Unterstützung tatsächlich bereits "Früchte getragen" hat.

  • Ein gewisses Renommee sollten die Institutionen schon vorweisen, für die man sich in Bezug auf die Kinderpatenschaft entscheidet. Denn bedauerlicherweise ist in den Medien mitunter auch von dem einen oder anderen "schwarzen Schaf" die Rede, welche die (monatlichen) Beiträge der Spender statt nach Afrika lieber auf die eigenen Schweizer Konten schickt....
  • In der Regel ist der Umfang der Zuwendungen abhängig vom individuell zur Verfügung stehenden Budget des Spenders. Aber bei den meisten Hilfsorganisationen ist es bereits ab einem monatlichen Einsatz von rund 30 Euro möglich, zielgerichtet ein Kind in der so genannten Dritten Welt tatkräftig zu unterstützen.

  1. Das Internet ist in der Regel die beste "Plattform", um adäquate Hilfsorganisationen zu finden.
  2. Hin und wieder "flattern" auch Werbeprospekte oder Broschüren ins Haus, die für eine Kinderpatenschaft in Afrika werben.
  3. Je höher der Betrag ist, den der Spender Monat für Monat zu spenden bereit ist, desto umfassender kann die Hilfe vor Ort gewährleistet werden.
  4. Ist eine Kinderpatenschaft in Afrika zustande gekommen, so entstehen im Zuge dessen meist auch intensive (Brief-)Freundschaften.
  5. So ist es immer wieder ein Highlight, wenn ein handgeschriebener Brief aus der Dritten Welt daheim im Briefkasten landet....

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