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Klasse wiederholen - Was tun?

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:00
Eine Ehrenrunde zu drehen, muss nicht unbedingt mit Frust verbunden sein.

In der Tat ist es für betroffene Schüler ein echtes Problem, wenn sie eine Klasse wiederholen müssen. Denn nicht nur, dass es mit jeder Menge Frust verbunden ist, in einem oder mehreren Fächern mit "maroden" Leistungen zu "glänzen"; sondern das Problem liegt in der Regel weitaus tiefer. Sitzen zu bleiben und eine "Ehrenrunde" an der Schule drehen zu müssen, bedeutet für die jungen Leute nämlich weit mehr: Sie werden aus ihrem gewohnten Klassengefüge herausgerissen und müssen sich darüber hinaus - meist hinter vorgehaltener Hand - Spott und Häme durch andere gefallen lassen. Und zwar mitunter sowohl durch die bekannten Mitschüler, als auch durch die neuen Klassenkameraden. Angst und Frust sind da oft vorprogrammiert. Aber es kann auch vieles anders kommen...

  • Was ist schon ein Jahr hochgerechnet auf ein ganzes Leben? So sollte es durchaus also als eine Chance wahrgenommen werden, ein Schuljahr wiederholen zu müssen.
  • Wie sich folglich die weitere Zeit entwickelt, ist in erster Linie eine Sache der Einstellung.
  • Natürlich ist es - gerade unmittelbar nach dem Ende der Sommerferien, also vor dem Beginn des neuen bzw. des "alten" Schuljahres - mit einer positiven Einstellung an die "Ehrenrunde" heranzugehen. Druck von außen, zum Beispiel durch die Eltern oder durch die ehemaligen Schulkameraden kann dabei jedoch nur schaden.
  • Somit macht es durchaus Sinn, den "inneren Schweinehund" zu überwinden und sich gegen etwaige negative Einflüsse aus dem näheren sozialen Umfeld abzugrenzen. Schließlich geht es in den folgenden Monaten einzig und allein um das erfolgreiche Vorankommen des Sitzengebliebenen.

  • der Wille, künftig alles besser machen zu wollen
  • die Lust darauf, die neue, sich bietende Chance zu nutzen
  • Disziplin
  • Durchhaltevermögen
  • Ehrgeiz

  1. Wichtig ist, dass betroffene Schüler keineswegs versuchen sollten, an Vergangenem festzuhalten. Denn dies könnte unter Umständen eine echte "Bremse" auf dem weiteren schulischen Lebensweg sein.
  2. So mag es durchaus sein, dass bisherige soziale Kontakte mit den Mitschülern aus der ehemaligen Schulklasse nach und nach verloren gehen. That's life.
  3. Fakt aber ist gleichwohl, dass man sehr wohl auch in der neuen Klasse neue Freunde finden kann. Leute, die es einem durchaus - und zwar von Anfang an - leichter machen, den Neustart zu schaffen.
  4. Mitunter geht es wahrlich nicht ohne fremde Hilfe. Was also spricht darüber hinaus dagegen, zusätzlich auf professionelle Hilfe zurückzugreifen?
  5. Schülerhilfe oder andere Nachhilfe-Anbieter können in diesem Zusammenhang in der Tat eine vielversprechende Grundlage für langfristigen Erfolg in der Schule sein.
  6. Jeder, der in diesem Jahr ein Schuljahr wiederholen muss, weil in der vergangenen Schulzeit vielleicht nicht alle Dinge so gelaufen sind, wie erhofft, sollte sich "ganz nebenbei" immer wieder auch die Tatsache vor Augen führen, dass auch echte Genies wie zum Beispiel Albert Einstein oder berühmte Persönlichkeiten der Gegenwart das eine oder andere Schuljahr zwei Mal absolvieren mussten.
  7. Sie haben gezeigt, was es bedeutet, Chancen zu nutzen und aus Fehlern zu lernen...

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