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Kriterien für den Ausbildungsweg nach der Volksschule?

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:00
Heute sind die Schulformen flexibler und bieten mehr Möglichkeiten...

Wenn es darum geht, sich vor dem Wechsel zur weiterführenden Schule für eine bestimmte Schulform zu entscheiden, gilt es eine Reihe unterschiedlicher Faktoren zu berücksichtigen. In der Regel hat ein Grundschulkind bekanntlich vier Jahre Zeit, sich an den wirklichen "Ernst des Lebens" zu gewöhnen. Und im Zuge dessen stellen sich die individuellen Fähigkeiten des Schülers bzw. der Schülerin heraus. Im Zuge des bevorstehenden Schulwechselse gilt es folglich, das Potenzial des Kindes optimal auszuschöpfen und zugleich die vorhandenen Möglichkeiten langfristig zu fördern. Somit darf man mit Fug und Recht behaupten, dass nun wohl einer der wichtigsten Schritte im Leben des jungen Menschen anzugehen ist. Und der will wohlüberlegt sein. Aber das ist durchaus leichter, als man zunächst annehmen mag.

Bitte beachten

  • Es macht aus der Sicht der Eltern natürlich nur wenig Sinn, bereits von Anfang an die Auffassung zu vertreten, dass der Sprössling auf keinen Fall "nur" die Hauptschule besuchen wird.
  • Eine grundsätzliche Ablehnung dieser Schulform kann für den weiteren Werdegang des jungen Menschen durchaus fatale Konsequenzen nach sich ziehen.
  • Denn was tun, wenn es im Hinblick auf das eigene Leistungspotenzial an der Realschule oder gar am Gymnasium überforder wäre?
  • Eine solche Entscheidung wäre folglich mit Frust und Demotivation verbunden...Eine untragbare Situation für ein Kind.
  • Übertriebener Ehrgeiz auf Seiten der Eltern kommt leider nur allzu häufig vor.
  • Oft wird ein solches Verhalten aber gerade bei den Müttern und Vätern beobachtet, deren Leistungen in der Schule seinerzeit besonders  zu wünschen übrigließen.
  •  Dieses "Defizit" soll nun ihr Kind kompensieren: ein Umstand, der für den Jungen oder das Mädchen eher von Nachteil ist, als dass er ihm Vorteile bringt...!
  • Denn ihrem Kind schaden sie damit allerdings nur. Jedem Kind sollte ein eigener Lernrhythmus zugestanden werden.

Unterschiedliche Faktoren spielen bei der Auswahl der neuen weiterführenden Schule eine wichtige Rolle. Folgende Faktoren sollten dabei in jedem Falle - zum Wohle des Kindes - berücksichtigt werden

  • Das (Lern-)Potenzial des Kindes spielt hierbei eine überaus wichtige Rolle.
  • Die Empfehlungen des Lehrpersonals sollten unbedingt berücksichtigt werden.
  • Die Wünsche des Kindes sollten freilich keinesfalls "außen vor" gelassen werden.
  • Es werden spezielle Testverfahren offeriert, die das Kind nutzen kann, um zu ermitteln, welche Schulform geeignet ist.

  • Im Laufe der jüngsten Vergangenheit haben sich unterschiedliche Schulformen etabliert.
  • In Gesprächen zwischen Eltern und Lehrern stellt sich oft heraus, welche Schulform die jeweils geeignete ist.
  • Eine hervorragende und sehr lobenswerte "alternative" Schulform ist im Übrigen die Gesamtschule.
  • Hier entscheidet sich erst in fortgeschritteneren Jahrgängen anhand stetiger Leistungs- und Lernkontrollen, welcher Abschluss in Frage kommt: der Hauptschul-, der Realschulabschluss oder gar das Abitur.
  • Hier hat das Kind sein schulisches Ziel quasi selbst in der Hand!

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