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Nachprüfung in Aussicht? - Das können Eltern dagegen tun

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Letztes Update am 22.10.2014, 14:07
Eine Nachprüfung kann für die ganze Familie eine Belastung sein...

Wenn sich schon kurz vor dem Abschluss der Mittleren Reife, vor dem Fachabitur oder gar vor dem Abitur abzeichnet, dass die Noten nicht wirklich "berauschend" sind, ist Handlungsbedarf gefragt. Dabei gilt: je früher, desto besser. Aber häufig sind es auch die äußeren Umstände (Zeitmangel, Unverständnis der Freunde, der Druck der Gruppe, Probleme oder Stress im Elternhaus oder schlicht und einfach "chronisches Faulfieber"...), die dazu beitragen, dass die Leistungen des Kindes in der Schule zu wünschen übrig lassen. Wenn dann plötzlich die - eigentlich ja zu erwartende - Nachprüfung ansteht, ist guter Rat oft teuer. Dann kommt Panik auf; Frust und Ärger machen sich breit. Aber es gibt eine Reihe anderer Wege, um dem möglichen Sitzenbleiben bzw. der "Ehrenrunde" souverän entgegenzuwirken. Schließlich ist es in der Regel nicht nur der Schüler bzw. die Schülerin, die unter der Situation zu leiden hat, sondern die ganze Familie.

  • Zunächst einmal ist es wissenswert, dass im Falle einer anstehenden Nachprüfung mit Frust, Ärger und womöglich auch mit Streitereien innerhalb der Familie zu rechnen ist.
  •  Negative Einflüsse also, die auf der einen Seite zwar durchaus verständlich sind, andererseits aber nach Möglichkeit schon im Keim erstickt werden sollten. Denn ab sofort heißt es: Geduld üben - auch wenn's schwerfällt. Dem Kind zuliebe.
  • Je mehr Druck nämlich (zusätzlich) durch äußere negative Einflüsse erzeugt wird, desto sicherer ist, dass die Nachprüfung wohl erfolglos verlaufen wird.

Man kann das "Übel" in der Tat noch abwenden. Und zwar durch Folgendes:

  • Lernen, Lernen, Lernen
  • Ruhe
  • Gespräche mit den Eltern
  • Gespräche mit den Lehrern

Auf dem Weg zum Lernerfolg

  • Steht eine Nachprüfung an, sind vor allem drei Dinge ab sofort von grundlegender Wichtigkeit: Lernen, Lernen, Lernen!
  • Wird der Schüler jedoch innerhalb der Familie oder auch durch Lehrpersonen der betreffenden Schule mit Druck, Schelte oder gar mit Anfeindungen konfrontiert, ist die typische Reaktion meist: Abblocken.
  • Mit der Folge, dass sich auch leistungstechnisch so gut wie gar nichts mehr in eine positive Richtung entwickeln wird.
  • Deshalb liegt es nahe, all' dies - wenn möglich - bis auf die Zeit "NACH" der Nachprüfung zu verschieben. Denn JETZT ist wohlbedachtes Handeln gefragt. 
  • Die wesentlichen Aspekte, mit denen es der Schüler nun schaffen könnte sind: Geduld, Bestätigung, positive Gespräche, Motivation.
  • All' dies sind wesentliche Faktoren, die dazu beitragen (können), die seelische Last von den Schultern des Schülers zu nehmen, die maßgeblich zum Misserfolg bei der bevorstehenden Nachprüfung beitragen könnte.
  • Wenn nun alle "an einem Strang ziehen" (Schüler, Lehrer, Familie und Freunde), so ist dies die beste Voraussetzung dafür, dass das Lernen leichter wird, da der Prüfling keinen Druck mehr verspürt.
  • Positive Einflüsse sind es (neben dem konsequenten Üben) also, die zum erfolgreichen Bestehen der gefürchteten Nachprüfung beitragen können!

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